Biomasse-Verband: Ausbaustopp von Ökostrom verhindert

Ökostromnovelle ist Schritt in richtige Richtung

Wien (AIZ) - "Bei den Verhandlungen zur Novellierung des Ökostromgesetzes sei es Bundesminister Josef Pröll gelungen, substanzielle Verbesserungen gegenüber den ursprünglichen Vorschlägen des Wirtschaftsministeriums durchzusetzen", äußerte sich heute der Obmann des Österreichischen Biomasseverbandes, Heinz Kopetz, in einer Aussendung zufrieden. Insbesondere werde die Ökostromerzeugung von 4 auf 7% angehoben und das System der Einspeistarife für Strom aus Biomasseanlagen beibehalten. "Ein Ausbaustopp von Ökostrom, der durch den Erstentwurf eingetreten wäre, konnte somit verhindert werden. Die Novelle ist ein Schritt in die richtige Richtung", so Kopetz.

Auch das Fördervolumen für Ökostrom werde gegenüber dem Erstentwurf von jährlich EUR 6,5 Mio. auf 17 Mio. angehoben. "Das ist eine merkliche Verbesserung. Damit wird sichergestellt, dass die Ökostromerzeugung bis 2010 auf 7% steigen kann. Allerdings ist dieser Ausbauschritt ein Kompromiss. Es wäre wünschenswert, dass der Ökostromanteil aus Biomasse einschließlich Windkraft auf 10% erhöht wird", betonte Kopetz. Positiv sei aber, dass das Ausbauziel gesetzlich verankert wird.

Die Einigung zur Ökostromnovelle bringe auch eine Reduktion der CO2-Emissionen. "Insgesamt können durch diese Novelle bis 2010 1,5 bis 2 Mio. t CO2 eingespart werden. Diese Einigung stellt somit eine wichtige umweltpolitische Maßnahme dar", schloss Kopetz.
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