VP-Kostal: SP vergisst eigene Forderungen zum Haus des Buches!

Informationsfluss anscheinend nur zu SP-Bezirken möglich

Wien (VP-Klub): "Der SP-Bezirksvorsteher-Stv. Kerry stellt im Zusammenhang mit der derzeitigen Verwendung des Haus des Buches seine höchste Zufriedenheit fest. Diese Zufriedenheit kann aber nur daraus resultieren, dass er sich dort zufrieden fühlt, wo die sozialistische Überheblichkeit zuhause ist und nicht dort, wo die demokratische Vorgehensweise gepflegt wird", betont Margit Kostal, VP-Bezirksvorsteherin von Wien Josefstadt.

Anscheinend sei der Informationsfluss zwischen Rathaus und Bezirk nur dort vorhanden, wo deren Führung der selben Partei angehören, bedauert die VP-Bezirksvorsteherin. Es könne also nur eine sozialistische Zufriedenheit des Herrn Mag. Kerrys sein, denn eine Zufriedenheit als amtierender Bezirksvorsteher-Stellvertreter sei eher unwahrscheinlich. Seine Bezirkspartei hätte eigentlich reichlich andere Vorstellungen von der weiteren Verwendung des Haus des Buches gehabt. Sie forderten nämlich die Unterbringung von einer Expositur (Terminal plus Ausgabestelle), weiters eine Mischnutzung für u.a. Indoor Sportmöglichkeiten, eine geriatrische Betreuungsstation und einen Stützpunkt für die MA13, sowie die Zugänglichkeit des großen Saales für den Bezirk.

"Mich wundert es, dass Mag. Kerry in der kurzen Zeit seine Vorschläge zur weiteren Nutzung des Haus des Buches so schnell vergessen hat. Daher kann es mit seiner höchsten Zufriedenheit nicht sehr weit her sein. Ich jedenfalls kann erst dann zufrieden sein, wenn die Bezirksvertretung der Josefstadt seitens der dafür zuständigen Vbgm. Laska über die weitere Verwendung des von der Gemeinde Wien angemieteten Hauses offiziell informiert wird. Es scheint mir auch rechtmäßig zu erfahren, ob die Vorschläge seitens des Bezirkes in irgendeiner Form behandelt wurden. Bis heute gibt es schriftlich nur die Bestätigung, die Vorschläge seitens des Bezirkes erhalten zu haben", kritisierte Kostal abschließend.

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