Professoren erblinden, Studenten helfen

Welttag des Augenlichts am 14.10. gibt Anlass zu Aktion in den Arkaden der Wiener Hauptuniversität

Wien (OTS) - Große Namen hat die Universität Wien in den letzten Jahrhunderten hervorgebracht. Die renommiertesten Professoren wurden mit einer Büste in den Arkaden der Wiener Hauptuniversität verewigt. Denkmäler als Motivation für künftige Studentengenerationen. Unter ihnen Größen wie Siegmund Freud, Sir Karl Popper, aber auch Augenärzte wie Professor Ludwig Mauthner.

Am 14. Oktober 2004 - Welttag des Augenlichts - stellen sich Studenten sämtlicher Fakultäten in den Dienst der österreichischen Fachorganisation LICHT FÜR DIE WELT, und verhüllen die Augen von 100 ehemaligen Professoren. Damit wollen sie auf die Situation blinder Menschen in der "Dritten Welt" hinweisen und geben gleichzeitig den Auftakt zu einer Österreich weiten Kampagne, im Rahmen derer binnen zwei Wochen Spenden für 2020 Operationen am Grauen Star zu je 30 Euro gesammelt werden sollen. 5.000 Mitarbeiter des redmail Zustellservice werden als Unterstützer der Aktion in der zweiten Oktoberhälfte über zwei Millionen Spendenerlagscheine im ganzen Land verteilen.

2020 Operationen sind ein ambitioniertes Ziel, 2020 steht gleichzeitig für das Jahr, in dem die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufene Initiative "Vision 2020" dazu geführt haben soll, dass niemand auf dieser Welt mehr erblinden muss, nur weil es an medizinischer Versorgung fehlt.

Ort: Arkaden der Hauptuniversität Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Datum: 14. Oktober 2004, Welttag des Augenlichts

Uhrzeit: 10 Uhr

Ablauf: 1) Studenten und Prominente verhüllen die Augen von 100 Büsten ehemaliger Universitätsprofessoren mit Verbandsmaterial. 2) Blinde Menschen und Mitarbeiter von LICHT FÜR DIE WELT geben eine 5-minütige Kurzeinführung in die Welt ohne Augenlicht. 3) Studenten und Prominente enthüllen die 100 Büsten und verweisen damit auf die Möglichkeit für weltweit 20 Millionen blinde Menschen in Entwicklungsländern, mittels einer Operation am Grauen Star um rund 30 Euro ihr Augenlicht zurückzubekommen.

Prominente Begleitung der Aktion durch:

Chris Lohner, Autorin und selber am Grauen Star operiert Univ.-Prof. Susanne Binder, Augenärztin an der Wiener Rudolfsstiftung Michael Hoffmann, ORF-Starmania-Finalist und seit Geburt blind Henry Wanyoike, blinder Spitzenathlet aus Kenia (2 x Gold bei Paralympics Athen 2004)

LICHT FÜR DIE WELT ist eine internatonal tätige österreichische Fachorganisation, die sich für augenkranke, blinde und anders behinderte Menschen in den Armutsgebieten unserer Erde einsetzt. Spendenkonto: PSK 92.011.650 / BLZ 60.000

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