AMA-Gütesiegel, Dinkel und Pferdezucht...

...in "Land & Leute" am Samstag, 16.Oktober, 16.25 Uhr in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Das sind die Themen der aktuellen Produktion
aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich, die am 16.10. ausgestrahlt wird:

* 10 Jahre AMA Gütesiegel
Ein Beitrag von Oliver Grün aus Wien
"Geprüfte Qualität" - dieses Gütesiegel der Agrarmarkt Austria ist seit zehn Jahren eine Orientierungshilfe beim Einkaufen; gerade bei Lebensmitteln ist die Qualität mit freiem Auge ja nicht immer sichtbar. Auf das AMA-Gütesiegel vertrauen mittlerweile nicht nur Konsumenten in Österreich, sondern auch in anderen EU-Ländern. Produkte aus Österreich, die nach den Richtlinien des Gütesiegels geprüft wurden, sind sogar in Japan erhältlich.

* Trendkorn Dinkel
Ein Beitrag von Marlene Vetter aus Vorarlberg
Der Dinkel wird auch als "Korn der Alemannen" bezeichnet. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Dinkel in Süddeutschland und Österreich angebaut, dann aber vom Weizen verdrängt. In den letzten Jahren erlebt der Dinkel nun eine Renaissance - vor allem bei ernährungsbewußten Menschen. In Vorarlberg hat sich der Landwirt Elmar Weißenbach aus Götzis mit Erfolg auf den Anbau von Dinkel spezialisiert.

* Weinlese im Kamptal
Ein Beitrag von Oliver Grün aus Niederösterreich
Die Weinlese 2004 ist in vollem Gang. Dabei werden viele Weingärten nicht in einem Durchgang gelesen, sondern "selektioniert", damit nur vollreife Trauben zur Presse kommen. Zwei Winzer aus dem Kamptal -Birgit Eichinger und Hans Topf - zeigen die mühsame Lese-Arbeit, die für höhere Qualitäten erforderlich ist. Mit dem Heiligenstein hat das Kamptal auch einen der besten Weinberge Österreichs zu bieten - Klima und Boden sind hier ideal für hochwertige Rieslinge.

* Pferdezucht in Ungarn
Ein Beitrag von Paul Schmitzberger aus Keskemet
Lipizzaner gibt es nicht nur in der Spanischen Hofreitschule in Wien. Das robuste Warmblut, das aus einer Züchtung von Arabern und europäischen Rassen über Spanien nach Mitteleuropa kam, wird heute auch in Ungarn gezüchtet und Lipizzaner sind in der ungarischen Tiefebene mittlerweile eine Touristen-Attraktion geworden. Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe werden dort zu Reiterhöfen adaptiert.

  • Traktor für alle Fälle Ein Beitrag von Melanie Beran aus Oberösterreich Die Spezialisierung in der Landwirtschaft schreitet voran - darauf reagieren auch die Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen. Für jede Arbeit ein eigenes Gerät, das ist finanziell nicht erschwinglich
  • deshalb kommen immer mehr Geräte und Fahrzeuge auf den Markt, die universell einsetzbar sind - auch außerhalb der Landwirtschaft. Das ermöglicht vielen Bauern ein Zusatzeinkommen und den rentablen Einsatz der Maschinen.

* Schule am Hof
Ein Beitrag von Barbara Altersberger aus Kärnten
14jährige Schüler aus Klagenfurt tauschen einmal im Jahr das Klassenzimmer mit einem Bauernhof: Zwei Wochen lang leben und arbeiten sie mit einer Bauernfamilie und lernen dabei die Arbeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb kennen. Für viele Stadtkinder ist das ein einmaliges Erlebnis, Stadt und Land kommen einander näher.

Rückfragen & Kontakt:

ORF Landesstudio Niederösterreich
Mag. Michael Koch
Tel.: 02742/22 10 - 23754

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