Dialog zwischen Wissenschaft und Religion: "Die Reproduktionsmedizin im Lichte der Weltreligionen" - Höhepunkt der Jahrestagung der Österreichischen IVF-Gesellschaft

Wien (OTS) - Von 30.9. bis 2.10. fand die Jahrestagung 2004 der Österreichischen IVF-Gesellschaft in Pörtschach statt. Einer der Höhepunkte war eine von Frau Mag. Kuschinski-Wallach von der Wissenschaftsredaktion des ORF moderierte Diskussion "Die Reproduktionsmedizin im Lichte der Weltreligionen". Vertreter und Repräsentantinnen des Buddhismus, Judentums, Islam, sowie der römisch-katholischen und evangelischen Kirche legten die Positionen ihres Glaubens dar. Der inhaltliche Bogen spannte sich dabei von der gesellschaftlich-kulturellen Rolle der Frau aus Sicht der Religionen bis zu ethisch-moralischen Fragen wie dem Beginn des Lebens. Diese hochinteressante Diskussion wird als Monographie der IVF-Gesellschaft veröffentlicht werden.

Die Jahrestagung war mit über 150 Teilnehmern sehr gut besucht:
Gynäkologen, Urologen, Biologen, Psychotherapeuten und MTAs bekamen in einem umfassenden Programm die neuesten Entwicklungen dieser jungen medizinischen Fachrichtung präsentiert. Dem Tagungsmotto "Reproduktionsmedizin ohne Grenzen" und den Herkunftsländern der Teilnehmer entsprechend wurde der Blick auch über die Grenzen gerichtet: die Situation der Reproduktionsmedizin in Italien, Deutschland, Ungarn, Slowenien und der Slowakei wurden durch Repräsentanten dieser Länder dargestellt. Auch die bevorstehenden gesetzlichen Änderungen in Österreich wurden ausführlich erörtert. Ein weiterer Schwerpunkt war der Qualitätssicherung gewidmet.

Die Österreichische IVF-Gesellschaft ist im Frühjahr 2003 aus der "Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie" hervorgegangen, die ihrerseits 1983 als "Österreichische Gesellschaft für In Vitro Fertilisierung und Assistierte Reproduktion" gegründet wurde. Sie versteht sich als offene multidisziplinäre Plattform für alle im Bereich der Reproduktionsmedizin und in angrenzenden Gebieten Tätige. Ihre Ziele sind zukunftsorientierte Diskussionen und Lösungsansätze, strukturiertes Arbeiten in thematisch orientierten Arbeitsgruppen, hohe Identifikation und Zufriedenheit der Mitglieder, sowie eine starke Repräsentanz der Reproduktionsmedizin nach außen, unter Vertretung der Interessen der Mitglieder.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Roman Haas, Sekretariat der Gesellschaft
office@ivf-gesellschaft.at, Tel. 0664 4782121

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0018