• 06.10.2004, 12:29:54
  • /
  • OTS0133 OTW0133

Neuer Streit um Klestils tierische Staatsgeschenke

Schönbrunn-Chef Pechlaner in NEWS: "Die Zukunft der Pferde und Renndromedare muss endlich geklärt werden

Wien (OTS) - Wie in der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS
berichtet wird, gibt es neuerlich Streit um die tierischen
Staatsgeschenke des verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil.
Bisher sind die sechs Araber-Pferde und zwei Renndromedare in
Schönbrunn untergestellt, Zoo-Chef Pechlander jedoch will sie Mitte
2005 in die dann neu eröffnete Außenstelle "Schloß Hof" übersiedeln.
.

Dort könnten sie sich, so Pechlaner, "zur echten
Publikumsattraktion" entwickeln. Das Problem: Klestils Witwe Margot
Löffler wehrt sich gegen eine Zurschaustellung ihrer Tiere. Tenor:
Die Präsidentenwitwe habe bisher alle Kosten für Impfungen,
Verpflegungen und Transport privat bezahlt, und sehe die hohen Tiere
deshalb als ihre "Privatsache" an. Mit der jedoch solle keine Werbung
gemacht werden, so Klestil-Löffler.

Immerhin koste die Verpflegung der Tiere 5000 Euro pro Monat und
außerdem, so ein Sprecher der Witwe, "bringt sie ihnen regelmäßig
Äpfel und Datteln ins Gehege".

Als Kompromiss hat Pechlaner nun angeboten, im Falle der
Übersiedlung einen Teil der Erhaltungskosten für die Tiere zu
übernehmen.

Klestil-Löfflers Antwort steht noch aus.

OTS0133    2004-10-06/12:29

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel