Deutsche Kirchenbank wird Mitglied des Volksbanken-Verbandes ÖGV

Die deutsche LIGA Bank profitiert vom österreichischen Know-how

Wien (OTS) - Am 23. September schloss sich die bayerische LIGA
Bank dem Österreichischen Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) an. Die deutsche Kirchenbank ist seit Frühjahr 2002 mit einer Repräsentanz auch in Österreich vertreten und will ab Herbst 2004 das Dienstleistungsangebot des Verbandes nutzen.

Verbandsanwalt DDr. Hans Hofinger begrüßte die LIGA Bank als korrespondierendes Mitglied im ÖGV, und bemerkte gegenüber LIGA Bank Direktor Walter Alt: "Wenn ihr Bayern schon in Österreich seid, dann freut es mich umso mehr, wenn ihr zu uns kommt und die genossenschaftliche Tradition zum Verband als Informationsdrehscheibe auch in Österreich pflegt." Direktor Alt beteuerte, es sei nicht nur das umfangreiche Leistungsangebot des ÖGV ausschlaggebend für diese Kooperation, sondern vor allem auch die gemeinsame Kultur der "christlichen Verantwortung füreinander". Er hätte die christliche Gesinnung der österreichischen Volksbanken nicht nur in Hofingers "Regula Benedicti - eine Botschaft für Führungskräfte" kennen gelernt, sondern vor allem auch im persönlichen Kontakt zum ÖGV-Vorstand. Wie Hofinger betonte, sind im ÖGV neben erwerbswirtschaftlichen Genossenschaften vor allem auch soziale Genossenschaften, wie beispielsweise die Wiener Assistenz-Genossenschaft nebeneinander tätig.

"Wir fühlen uns in dieser Tradition einfach wohl", so Alt. "Unsere beiden genossenschaftlichen Banken-Gruppen streben nicht primär nach Gewinnmaximierung sondern verfolgen eine ertragsorientierte Politik, um die laufenden Aufwendungen zu decken und die erforderliche Eigenkapitaldecke zu sichern", betont der Vorstand der LIGA Bank.

Am Markt verfolge die LIGA Bank eine komplementäre Strategie zu den österreichischen Volksbanken, so Karl-Heinz Stoiber, Leiter des Geschäftsgebietes Österreich, der sich nicht im unmittelbaren Wettbewerb zu den österreichischen Volksbanken sieht: "Als eingetragene Genossenschaft gehen wir auf die finanziellen Bedürfnisse der Kirche ein, indem wir den katholischen Klerus, Diözesen und Pfarrgemeinden, Ordensgemeinschaften, karitative und soziale Einrichtungen sowie die Mitarbeiter im kirchlichen Dienst in finanziellen und wirtschaftlichen Fragen betreuen."

Die LIGA Bank

Als erste Kirchenbank Deutschlands wurde die LIGA Bank am 15. Februar 1917 von 34 katholischen Priestern in Regensburg gegründet. Der Name "LIGA" kommt aus den Klerusorganisationen in Spanien und Italien, die diesen Namen führten. "LIGA" wurde von den Gründern aber nicht nur als Bündnis und Zusammenschluss gesehen, sondern als Verbundenheit und Gemeinschaft verstanden.

Die LIGA Bank ist mit einer Bilanzsumme von 2.975 Mio. Euro, 10 Filialen und 1 Repräsentanz im süddeutschen Raum die größte Genossenschaftsbank im Verbandsgebiet des Genossenschaftsverbandes Bayern. Sie beschäftigt 376 Mitarbeiter und weist im Jahr 2003 Gesamteinlagen von 2.738 Mio. Euro und Kredite in der Höhe von 1.033 Mio. Euro aus.

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Tel.: (01) 313 28/410, Fax DW 450
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