Kuntzl zu Kinderbetreuung: Probleme nicht klein reden sondern lösen!

Wien (SK) "Es ist erstaunlich. Das Problem der fehlenden Kinderbetreuungsplätze wird konsequent von Seiten der Staatssekretärin Haubner kleingeredet." SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl bezeichnete die am Montag präsentierten Zahlen als äußerst unglaubwürdig. Gegenüber dem Pressedienst der SPÖ sagte Kuntzl am Montag: "Im August 2004 sprach Haubner noch von knapp 48 000 fehlenden Plätzen. Erhebungen die zu einem früheren Zeitpunkt von Haubner präsentiert wurde, wie der Mikrozensus 2002 gingen von einem Bedarf an 90 000 Plätzen aus. Es wird einfach so lange erhoben, bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist." ****

"Sie streuen den Menschen Sand in die Augen, Frau Staatssekretärin und das mit Methode," zweifelte Kuntzl gegenüber dem Pressedienst der SPÖ an der Seriosität, der heute veröffentlichten Zahlen. "Der Mikrozensus 2002 sprach von rund 90.000 fehlenden Kinderbetreuungsplätzen in Österreich. Haubner interpretierte diese Zahlen im August dahingehend, dass lediglich 48.000 Plätze tatsächlich fehlen würden. Heute handelt es sich nur mehr um 18.000 Plätze, die von Rauch-Kallat, Haubner und Gehrer genannt wurden. Damit wird klar, diese Regierung will sich dem Problem der Kinderbetreuung nicht stellen."

Kuntzl stellte darüber hinaus fest: "Ein Großteil der angebotenen Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich sind nicht auf die vorhandenen Bedürfnisse zugeschnitten. Sowohl in der Frage der unzureichenden Öffnungszeiten, als auch die zu lange Anfahrtsdauer machen das Leben von berufstätigen Eltern zu einem Drahtseilakt. Es ist völlig unseriös sich diesen Gegebenheiten nicht zu stellen und die Menschen mit ihren Sorgen alleine zu lassen," schloss Kuntzl. (Schluss) up/mm

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