Scheuch: Asyl: "Auch zweiter Lösungsansatz Schüssels gescheitert"

"Haltung der FPÖ in dieser Frage trefft jedenfalls in der Bevölkerung auf einen breiten Konsens"

Wien, 2004-10-04 (fpd) - Nachdem schon der erste Vorschlag der ÖVP -"eine Flüchtlingsfamilie pro Gemeinde" - in Österreich auf wenig bis gar keine Gegenliebe gestoßen sei, stelle sich nun auch das von Bundeskanzler Schüssel ins Spiel gebrachte "Öffnen der Kasernen für Flüchtlinge" als unbrauchbar heraus, stellte heute FPÖ-Generalsekretär Abg. Uwe Scheuch fest.****

Scheuch betonte, daß man die Flüchtlingsproblematik nicht nur auf die Frage Unterbringung reduzieren dürfe. Dies müsse die ÖVP endlich erkennen. "Probleme löst man nicht, indem man sie umverteilt", sagte der FPÖ-Generalsekretär.

Die Haltung der FPÖ in dieser Frage treffe jedenfalls in der Bevölkerung auf einen breiten Konsens. Solche Maßnahmen könne man nicht von oben herab und an der Realität vorbei dekretieren, so Scheuch abschließend. (Schluß)

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