Wiener Hofburg im Zeichen des Incoming-Tourismus

Kongresstourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor - Schenner und Gordon begrüßen gemeinsames Präsentation der heimischen Tagungswirtschaft

Wien (PWK695) - Im Kongresszentrum der Wiener Hofburg geht am 4.
und 5. Oktober die "access 2004", die neue Leitmesse für den österreichischen Kongress- und Incomingtourismus, über die Bühne. Mehr als 300 Einkäufer aus dem Ausland treten dabei mit rund 160 Anbietern aus dem Inland (u.a. Kongresszentren, Tagungshotels, Tourismusorganisationen und Dienstleiter aus der heimischen Tagungswirtschaft) in Kontakt.

Die von der Österreich Werbung für unsere Betriebe gut vorbereitete Initiative führt touristische Entscheidungsträger aus aller Welt nach Österreich. "Die Wiener Hofburg wird für zwei Tage zu einem professionellen Marktplatz für Kongresse und Veranstaltungen. Wir erwarten hier zahlreiche Vertragsabschlüsse und damit kräftige Impulse für das Incoming nach Österreich", hebt Johann Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, die Bedeutung dieser neuen "MICE"-(Meetings, Incentives, Congresses, Events) Fachbörse hervor.

Dank der überdurchschnittlich hohen Tagesausgaben der Kongressbesucher ist der Kongresstourismus - gerne auch als "Königsdisziplin im heimischen Tourismus" bezeichnet - ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mit einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro erreicht der MICE-Bereich einen Anteil von etwa zehn Prozent am touristischen Gesamtumsatz Österreichs, unterstreicht Schenner.

Die rund 300 österreichischen Incoming-Reisebüros vermitteln rund 22 Millionen Gästenächtigungen und - bei Gesamtaufwendungen von 56 Millionen Euro für Marketing, Personal und Administration - einen Umsatz von 900 Millionen Euro. "Diese Aufwendungen der Unternehmer sind höher als das ÖW-Budget von 42 Millionen Euro", rückt dabei der Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der WKÖ, Komm.Rat Edward Gordon, die Leistungen der Incoming-Büros ins rechte Licht. Ihre besonderen Markt- und Produktkenntnisse machen diese Veranstalter sehr oft zu - mitunter unbedankten - Wegbereitern und Risikoträgern für den heimischen Tourismus. Durch zielgruppenorientierte Angebote und die Teilnahme an Messen und Veranstaltungen sorgen sie, so Gordon, zudem für die nötige Präsenz und Imagepflege Österreichs im touristischen Ausland.

Ausdrücklich begrüßen Schenner und Gordon, dass es im Rahmen der "access 2004" erstmals gelungen ist, fünf potente Organisationen der heimischen Tagungswirtschaft zu einer gemeinsamen "Veranstaltung der Superlative" zusammenzubringen. Es sind dies die Österreich Werbung (ÖW) mitsamt dem in der ÖW angesiedelten "abcn" (austrian business and convention network), das Austrian Convention Bureau (ACB), die Round Table Konferenzhotels (RTK), das Vienna Convention Bureau sowie Austrian Airlines, die einen wesentlichen Beitrag leisten, um die ausgewählten ausländischen Einkäufer und Interessenten an die Donau zu bringen. (hp)

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