125 Jahre - Siemens feierte in der Wiener Staatsoper

1500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur feierten bei Jubiläumsgala in der Wiener Staatsoper Wien (OTS) - Mehr als 1500 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur feierten Sonntag abends, den 3. Oktober, bei der Siemens Gala in der Wiener Staatsoper das 125jährige Bestehen des Unternehmens in Österreich. Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, Dr. Heinrich von Pierer, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG und DI Albert Hochleitner, Generaldirektor von Siemens Österreich hielten Festreden, Barbara Rett führte durch das Programm, Live-Shows mit Mitgliedern des Staatsopernensembles und des Musicalensembles des Theaters an der Wien sorgten für Unterhaltung, der Quantenphysiker Prof. Dr. Anton Zeilinger wurde "in die Zukunft gebeamt". Auf allen Stockwerken der Oper konnten die Besucher Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Unternehmens erleben.

Albert Hochleitner betonte: "Siemens Österreich zählt seit Jahren zu den ertragsstärksten Landesgesellschaft im Konzern und schafft Wertschöpfung im Land." Heinrich von Pierer, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG fand anerkennende Worte: "Siemens Österreich ist nicht nur eine erfolgreiche, sondern auch eine selbstbewusste Landesgesellschaft und eine Perle in der weiten Siemens Welt."

Anton Zeilinger reiste in die Zukunft

Ein Höhepunkt des Abends war die Show rund um den neuen Siemens Supercomputer SieCube 125. Nach den Festreden "beamte" der Computer Univ. Prof. Anton Zeilinger in eine Zukunft. Mit Hilfe von rund 1500 Laserpointern, die an das Publikum verteilt wurden, gelang es, den bekannten Wissenschafter wieder in die Gegenwart zu holen.

Für Unterhaltung zwischen den Festreden sorgten Filmeinspielungen vom bekannten Filmemacher Georg Riha und außergewöhnliche Live-Acts:
Die Opernkünstler Adrian Eröd, Simina Ivan und das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper präsentierten einen Auszug aus der neuen Opernproduktion "Johnny spielt auf" von Ernst Krenek. 60er-Jahre-Stimmung verbreitete ein Medley aus dem Musical "Hair" mit dem Originalensemble der Vereinigten Bühnen Wien. Den spektakulären Abschluss des offiziellen Teils bildete eine extravagante Interpretation des "Blumenduetts" aus der Oper Lakmé mit der Percussion-Gruppe "Drumatical Theatre" und den Sängerinnen Antigone Papoulkas und Simina Ivan vom Staatsopernensemble.

Auf allen Etagen der Wiener Staatsoper wurde den Gästen abwechslungsreiche Unterhaltung geboten. 50 menschliche Fantasiefiguren, ein Wiener Lieder-Trio, eine Jazz-Band und ein Elektronik-Künstler sorgten für das richtige Ambiente. Wie schon das MitarbeiterInnen-Fest am 10. September 2004 mit 21.000 Besuchern auf dem Siemens-Standort in Wien-Floridsdorf wurde auch der Kundenevent von der Abteilung Corporate Communications der Siemens AG Österreich organisiert.

Siemens verankert Hightech-Tradition seit 125 Jahren in Österreich

Gegründet wurde Siemens in Wien am 23. Oktober 1879 am Beginn des Zeitalters der Elektrifizierung als "Wiener Technisches Büro von Siemens & Halske, Berlin". Zunächst diente das Unternehmen als Reparatur- und Montagewerkstatt und ab 1883 auch als Produktionsbetrieb für Eisenbahnsicherungsanlagen, Dynamomaschinen und Bogenlampen. Im Jahr 1897/98 übersiedelte das Kabelwerk an den Standort in der Wiener Siemensstrasse im 21. Wiener Gemeindebezirk. Im Jahr 1929, vor der Weltwirtschaftskrise, waren bei Siemens Österreich 11.700 Menschen beschäftigt.

Neue Chancen durch den Wirtschaftsaufschwung

Nach dem zweiten Weltkrieg und dem Staatsvertrag im Jahr 1955 startete das Unternehmen in den Wirtschaftsaufschwung, der Aufbau der Infrastruktur und der Nachholbedarf beim privaten Konsum führten zu einem Boom der Elektroindustrie. Im Jahr 1971 entstand die Siemens AG Österreich im Zuge der Umstrukturierung der Verstaatlichten Industrie. Das Unternehmen entstand aus der Zusammenführung der Siemens GmbH, den Nachrichtentechnischen-Werken, den Siemens Reiniger-Werken und den Wiener Kabel- und Metallwerken. Heute zählt Siemens Österreich mit über 14.000 MitarbeiterInnen zu den führenden Hightech-Unternehmen im Land und bringt mit der Geschäftsverantwortung für über acht Länder Zentral- und Osteuropas wichtige Wertschöpfung nach Österreich.

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