Jell-Wiesinger: Liesinger SPÖ gegen Bürgerversammlung über Fluglärm

Wien (OTS) - Wien, 2004-10-04 (fpd) - Seit 1. 4. 2004 klagt die Liesinger Bevölkerung massiv über Fluglärm durch die geänderten Flugrouten, berichtet die Freiheitliche Klubobfrau Gabriele Jell-Wiesinger. Das Mediationsverfahren brachte kein für Liesing zufriedenstellendes Ergebnis.

Um den berechtigten Interessen der lärmgeplagten Liesingerinnen und Liesinger mehr Nachdruck im
Mediationsverfahren zu verleihen, stellten die Freiheitlichen Bezirksräte in der Bezirksvertretungssitzung am 30. September 2004 den Antrag, möglichst umgehend eine Bürgerversammlung zum Thema Fluglärm einzuberufen. Mit den dort gewonnenen Erkenntnissen sollte der Bezirksvorsteher von Liesing gemeinsam mit anderen betroffenen Bezirken eine Neuverhandlung der Flugrouten erwirken, mit dem Ziel der Herabsetzung der Belastung der Bürger. Bei der darüber erfolgten Diskussion und Abstimmung zeigte die Liesinger SPÖ unter Führung von Bezirksvorsteher Wurm ihr wahres Gesicht, stellt die freiheitliche Klubobfrau Jell-Wiesinger mit großem Befremden fest. Die SPÖ lehnte die Einberufung einer Bürgerversammlung mit ihrer Mehrheit ab.

Offenbar sind der SPÖ die Lärmprobleme der Liesinger Bevölkerung gleichgültig. "Die derzeitige Lärmbelastung und der bevorstehende weitere Ausbau des Flughafens ist der Bevölkerung nicht zumutbar, sie beeinträchtigen die Lebensqualität und die Gesundheit der Bezirksbewohner. Wir Liesinger Freiheitlichen werden daher vom Minderheitenrecht Gebrauch machen und eine Bürgerversammlung beantragen, um den Liesingerinnen und Liesingern eine Plattform für ihre berechtigten Interessen zu ermöglichen", verspricht die freiheitliche KO Jell-Wiesinger und hofft auch auf Unterstützung durch ÖVP und Grüne. (Schluss)

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