Am 6. Oktober hat im ORF die Liebe das letzte Wort

TV-Romanze mit Günther Maria Halmer, Sabine Vitua und Ruth Maria Kubitschek

Wien (OTS) - Können sich ein verstockter Akademiker und eine
ebenso sensible wie selbstbewusste Italienerin ineinander verlieben? Und ob, denn "Die Liebe hat das letzte Wort" - und basta! Gegen diese Lebensweisheit können sich auch Günther Maria Halmer und Sabine Vitua in der gleichnamigen TV-Romanze, die am Mittwoch, dem 6. Oktober 2004, um 20.15 Uhr in ORF 2 ihre ORF-Premiere feiert, nicht wehren. Im Sommer 2003 entstand in Graz und im malerischen italienischen Friaul diese ebenso turbulente wie berührende Geschichte eines verwitweten, eigenbrötlerischen Germanistikprofessors (Halmer) und seiner temperamentvollen italienischen Haushälterin (Vitua). Nach vielen Verwicklungen finden die beiden - mit Hilfe eines kleinen Buben - zueinander.
Nach einem Drehbuch von Mónica Simon führte Ariane Zeller ("Aus lauter Liebe zu dir") Regie, die "Die Liebe hat das letzte Wort" als einen Film beschreibt, in dem es darum geht "die Sonnenseiten des Lebens zu entdecken, Freude zu haben, glücklich zu sein, Liebe empfinden zu können, sich für andere einzusetzen und ein Stück von sich herzugeben".
Neben Günther Maria Halmer ("Himmel, Polt und Hölle") als steifer Professor Robert Senden und Sabine Vitua ("Tatort - Schattenlos", "Klinik unter Palmen - Kuba") als dessen heißblütige Wirtschafterin Maria spielen in weiteren Hauptrollen die Grande Dame des deutschen Films, Ruth Maria Kubitschek, als Marias Mutter und der neunjährige Bonner Jeremy Mockridge als Marias Patensohn Ricky. In weiteren wichtigen Rollen sind Publikumslieblinge wie Christian Kohlund, Wolfram Berger, Heinz Marecek, Peter Fröhlich und als Gast Heio von Stetten zu sehen.

Turbulente Reise ins Liebesglück

Sich dem Leben zu öffnen - wie Regisseurin Ariane Zeller es beschreibt - fällt dem eigenbrötlerischen Professor alias Günther Maria Halmer alles andere als leicht: "Das ist ein verknöcherter, steifer und schwieriger Mensch, der sich hinter seinen Büchern versteckt und vom Leben zurückgezogen hat. Erst durch den Buben wird er ein anderer Mensch. Er lässt sich von ihm und von seiner hübschen Haushälterin letztendlich doch aus seinem Schneckenhaus locken", beschreibt Halmer, der unter anderem in großen internationalen Produktionen wie dem achtfach Oscar-preisgekrönten Film "Gandhi" spielte, seine Rolle.
Und so kommt es zur Errettung des Signore Professore: Maria muss ihren Patensohn, der auf Besuch ist, auf Grund eines privaten Notfalls auf dem Weingut ihrer Mutter Anna für eine Nacht in die Obhut des Professors geben. Dieser erklärt sich nur sehr widerwillig dazu bereit, auf den lebenslustigen Buben aufzupassen. Als der Vater des Kleinen in Italien verunglückt und ihn nicht wie vereinbart abholt, läuft der verängstigte Ricky davon - auf direktem Weg zum nächsten Zug in den Süden. Prof. Senden bleibt nichts anderes übrig, als ihm zu folgen - auf eine turbulente Reise nach Italien und, wie sich später herausstellt, in ein neues Leben, in eine neue Liebe.

Talentierter Filmnachwuchs

Für die Hauptrolle des Ricky wurde der neunjährige Jeremy Mockridge unter mehr als 200 Kindern gecastet. Der Sohn des Kanadiers Bill Mockridge, "Lindenstraße"-Star und Leiter eines Improvisationstheaters, und der Italienerin Marie Grazia Kinsky-Mockridge, die in "Die Liebe hat das letzte Wort" ebenfalls eine kleine Rolle hat, scheint ein Naturtalent zu sein und bekommt von allen Seiten viel Lob für seine Natürlichkeit. "Jeremy ist ein sehr sympathischer, natürlicher Bub. Obwohl er ein Schauspielerkind ist, spielt er sehr spontan und irrt auch sehr spontan. Das gefällt mir an ihm, wir kommen gut miteinander aus", erzählte Günther Maria Halmer während der Dreharbeiten. "Ich versuche, während des Textlernens die Rolle zu verstehen. Der Ricky passt gut zu mir, deshalb muss ich nicht alles ganz auswendig lernen, sondern kann auch gut improvisieren", verrät der aufgeweckte Filmnachwuchs.

Eine Bäuerin mit Gefühl

An der Seite von Sabine Vitua hat Ruth Maria Kubitschek die zweite weibliche Hauptrolle in "Die Liebe hat das letzte Wort" übernommen und spielt Marias Mutter, eine Weinbäuerin. Für Kubitschek, die durch ihre Rollen für Macht, Reichtum und Glitzerwelt steht, in TV-Kultserien wie "Das Erbe der Guldenburgs", "Monaco Franze" oder "Kir Royal", ist die Rolle der Winzerin Anna Bonfiglio in "Die Liebe hat das letzte Wort" eine wunderbare Abwechslung: "Ich spiele eine Bäuerin, eine ganz einfache Person. Und das Schöne daran ist, dass ich jene Verletzlichkeit zeigen kann, die Menschen haben und oft verbergen. Ich liebe Charakterrollen, in denen man Tränen, Freude, Verletzung zeigen kann", so Kubitschek.

"Die Liebe hat das letzte Wort" ist eine Produktion der Klaus-Graf-Filmproduktion in Zusammenarbeit mit der ARD-Degeto und dem ORF. Mehr Details dazu sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.

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