Haubner zu Asyl: Worten müssen Taten folgen

Ablehnende Haltung zu Flüchtlingslagern im Herzen Österreichs

Wien 2004-10-03 - (fpd) - Für eine möglichst rasche weitere Verschärfung des Asylrechtes sprach sich heute FPÖ-Bundesparteiobfrau Ursula Haubner aus. "Wenn Bundeskanzler und Innenminister sich von den Argumenten der FPÖ überzeugen haben lassen, dann müssen den Ankündigungen auch Taten folgen. Der Schwenk des Koalitionspartners und hier insbesonders des Innenministers auf die Positionen der FPÖ ist sehr erfreulich, jetzt muss es aber an Umsetzen gehen," so Haubner.****

Ablehnend äußerte sich Haubner zu den Plänen des Koalitionspartners Kasernen im Herzen Österreichs zu Asylzentren umzubauen. Die FPÖ vertrete den Standpunkt, dass Asylwerber in Erstaufnahmezentren direkt an der Grenze untergebracht werden müssen, die sie bis zur Ausstellung des Erstbescheides nicht verlassen dürfen. "Flüchtlingsghettos in Stadtzentren innerhalb Österreichs widersprechen den Wünschen der Bevölkerung und schaffen nur weitere Problemfälle wie Traiskirchen," bekräftigte Haubner.

"Erstaufnahmezentren an den Grenzen, neue Lösungen wie die vom deutschen SPD-Innenminister geforderten Asylzentren außerhalb der Grenzen der EU, sind Lösungen die den Wünschen der Menschen entsprechen. Herr Bundeskanzler, bekennen wir uns gemeinsam dazu, dass Österreich kein Einwanderungsland ist," betonte Haubner abschließend.

(Schluss/bxf)

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