Keine Krise der FPÖ/SPÖ-Koalition

Schuldzuweisung an Pfeifenberger sind ungerechtfertigt und taktische Manöver Ambrozys

Klagenfurt (OTS) - " Es gibt keine Krise der FPÖ/SPÖ-Koalition in Kärnten, sondern es gibt ausschließlich große parteiinterne Probleme der Sozialdemokraten, die nun versuchen durch taktische Manöver von ureigensten Problemen in der Partei abzulenken", sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz.

Die Schuldzuweisungen an Pfeifenberger seien ungerechtfertigt und seien als das zu sehen, was sie sind, nämlich ein Ablenkungsmanöver. Die FPÖ werde aber selbstverständlich Gespräche mit dem Betriebsrat der Krankenanstalten führen, um eine für alle befriedigende Lösung zu erreichen. Denn niemand in der SPÖ habe wirklich ein Interesse daran die Koalition zum Platzen zu bringen.
Die Vertreter der SPÖ-Spitze haben sich parteiintern für die Fortführung zur Zusammenarbeit in Kärnten ausgesprochen und um die gehe es letztendlich. Das Land sei wirtschaftlich auf einen guten Kurs, stehe auch finanzpolitisch auf soliden Beinen und es gebe keinen Grund, nur aus parteipolitischen Querellen diesen erfolgreichen Weg zu gefährden, sagte Strutz weiter.

Die Koalition werde unbeirrt der Probleme um Peter Ambrozy geordnet weiterarbeiten, die Koalitionsgremien arbeiten regelmäßig und mit guten Ergebnissen. Es könne aber nicht so sein, dass innerhalb der SPÖ einige Personen einen Privatkrieg gegen Peter Ambrozy entfachen, wo es nicht um die Sache geht sondern ausschließlich um offene Rechnungen.

Die Frage der Krankenanstalten sei nur vorgeschoben um eine Obmanndebatte zu führen. Diese Privatkriege dürfen aber nicht dazu führen, dass die Arbeit für das Land in Frage gestellt werde und in Mitleidenschaft gezogen werde. Arbeiter, Wiedenbauer und Co können nicht wegen ihrer offenen Rechnungen die gesamte Kärntner Landespolitik und damit das Land in Geiselhaft nehmen, das werden wir nicht tolerieren.

"Die Arbeit der Koalition wird daher unbeirrt von Querschüssen aus der SPÖ fortgesetzt", stellt Strutz unmissverständlich klar.

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