• 30.09.2004, 15:12:34
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30 Jahre ratiopharm: Marktführer startet mit zwei Top-Molekülen in den Herbst

Ankündigte Generikaförderung lässt auf sich warten Wien (OTS) - Pünktlich zum 30. Geburtstag bringt ratiopharm zwei Top-Moleküle auf den österreichischen Markt. Mit Lamotrigin und Pravastatin stehen das umsatzstärkste Antiepilektum und einer der meist verordneten Cholesterinsenker erstmals generisch zur Verfügung. Beide Produkte bringen den Krankenkassen jährliche Einsparungen von mehr als sechs Millionen Euro und sollen die Marktführerschaft des Unternehmens sichern. Der angekündigte Aufschwung für Generika sei aber bisher ausgeblieben, so Johann Wimmer, Geschäftsführer von ratiopharm Österreich. Zwtl: Umsetzungsschwächen bei Generikaförderung Obwohl Generika dafür sorgen, dass Medizin bezahlbar bleibt, werden sie in Österreich primär als Druckmittel auf die Preise der Erstanbieter eingesetzt. "Politik und Hauptverband müssen sich endlich überlegen, welche Rolle Generika-Unternehmen im Gesundheitssystem langfristig spielen sollen", erklärt Wimmer. Zwangsweise verordnete Preissenkungen bei Arzneimitteln brächten zwar kurzfristige Erfolge, an der Ausgabendynamik ändere sich dadurch nichts. Von einer Förderung für Generika sei recht wenig zu bemerken, so Wimmer. Weder die Neugestaltung des Entlassungsbriefes im Krankenhaus, noch die geringere Rezeptgebühr wurden bisher realisiert. Trotz mehrmaliger Ankündigungen gibt es für Patienten auch weiterhin keinen Anreiz im rezeptpflichtigen Bereich auf kostengünstige Arzneimittel zu achten. Das Einsparpotenzial durch den Einsatz von Generika werde nach wie vor vernachlässigt, dabei brächten allein die zwei neuen ratiopharm Produkte bis zu sechs Millionen Euro jährlich. Mit einem Kassenumsatz von 8,5 Mio. Euro jährlich und einer Wachstumsrate von 21 Prozent ist Lamotrigin (Lamictal) das bedeutendste Antiepileptikum im niedergelassenen Bereich. Rund 65.000 Österreicher leiden an Epilepsie, jährlich werden 3.000 neue Fälle verzeichnet. Durch die Verordnung von Lamotrigin-ratiopharm(R) könnten die Therapiekosten um rund 2,5 Mio. Euro gesenkt werden. Medizinische Gründe gegen eine Verordnung lässt Wimmer nicht gelten: "Beide Präparate (Erstpräparat und Generikum) stammen vom gleichen Hersteller und sind hinsichtlich Bioverfügbarkeit, Wirkung und Verträglichkeit ident." Zwtl: 30 Jahre: Gute Preise.Gute Besserung ratiopharm wurde am 19. September 1974 als Tochter des schwäbischen Familienunternehmens Merckle gegründet. Konzept und Philosophie sind seit 30 Jahren unverändert: ratiopharm produziert und vertreibt Arzneimittel nach Freiwer-den ihrer Patente. "Unsere Medikamente enthalten die Wirkstoffe und Dosierungen der Erstpräparate und sind von gleicher Qualität", sagt Wimmer."Preiswerter sind sie, weil die aufwendige und teure Entwicklung entfällt." Mit seinen rund 750 verschreibungspflichtigen und nicht rezeptpflichtigen Medikamenten setzte das Unternehmen im Jahr 2003 insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro um.In Österreich wird mit über acht Millionen verkauften Packungen pro Jahr ein Umsatz von 27,4 Mio. Euro (2003) erzielt. Weltweit arbeiten rund 2200 Beschäftigte in 24 Ländern für das Pharmaunternehmen. Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at ~ Rückfragehinweis: ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH Mag. Michael Oberreiter, MAS, Unternehmenskommunikation Tel.: 01/97007 180 mailto:moberreiter@ratiopharm.at http://www.ratiopharm.at ~ *** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS *** ~ OTS0241 2004-09-30/15:12 ~ 301512 Sep 04

30 Jahre ratiopharm: Geschäftsführer Johann Wimmer
vermisst ankündigte Generikaförderung und freut sich über zwei neue
Top-Produkte

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