• 30.09.2004, 10:35:50
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Jetzt auch Tempo 30 in Mariahilfer Durchzugsstraßen

Wien (SPW-K) - SP-Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann setzt für
Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung weitere Maßnahmen im Bezirk
um. Die Verkehrsabteilung der Stadt Wien (MA 46) verordnete in den
Mariahilfer Durchzugsstraßen Webgasse und Stumpergasse neue Tempo
30-Zonen.****

"Die Sicherheit im Straßenverkehr zu heben, ist das Ziel unserer
Maßnahmen," erklärt Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann.
"Untersuchungen ergaben, dass in den Tempo 30-Zonen die
Geschwindigkeiten um rund 8 Prozent reduziert wurden. Schwere Unfälle
und Unfälle mit Personenschäden gehen dadurch zurück." Mit dieser
Erkenntnis wurde im 6. Bezirk flächendeckende Tempo 30 Zonen in
Nebenstraßen realisiert. Nun wurden auch wichtige Durchzugsstraße in
diese Zone einbezogen: In der Webgasse, Grabnergasse, Brückengasse,
Anilingasse und Stumpergasse wurde die Lücke geschlossen. Die Tempo
30 Zonen gilt nun auf 14,5 Kilometern.

Da die Geschwindigkeit in diesen Zonen von der Polizei kaum
kontrolliert werden, setzt der Bezirk auf Prävention. Die im letzten
Jahr vom Bezirk angeschaffte Mobile-Tempo-Anzeigen wird hier zum
Einsatz kommen. "Gerade in den beiden stark befahrenen
Durchzugsstraßen wünschten sich die BewohnerInnen die Drosselung der
Geschwindigkeit und somit auch eine Beruhigung des Verkehrs in ihrem
Wohngebiet," erläutert Kaufmann. In der Schadekgasse und Kaunitzgasse
kann noch mit 50 kmh gefahren werden - da in den beiden Gasse die
Autobuslinien 13A und 14A fahren, wird mit den Wiener Linien die
Realisierung der Tempo 30-Zone verhandelt. Ausgenommen von der
Regelung bleiben die Hauptverkehrsadern - Gürtel, Linke Wienzeile,
Getreidemarkt, Amerlingstraße, Gumpendorfer Straße und Hofmühlgasse.

MariahilferInnen sind für Verkehrsberuhigung im Sechsten

Anfang September wurde im Bezirk eine Umfrage gestartet, derzeit
läuft die Auswertung. Erste Trends zeichnen sich bereits ab. "Über 50
Prozent der BewohnerInnen möchten, dass der Autoverkehr reduziert
wird. Das ist ein klarer Auftrag. Wir wollen daher weiter den Weg der
intelligenten Mobilität gehen. Wir wissen, dass wir auf Mobilität
angewiesen sind, sie darf jedoch die Lebensqualität nicht
beeinträchtigen," erklärt Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann
abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis: SPÖ Klub Rathaus, Presse

Tel.: (01) 4000-81930

OTS0083    2004-09-30/10:35

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