Aktivitäten auf südosteuropäischen Märkten sind vorrangig

RWE-Führungskräftetreffen in Pörtschach - Kelag als Kompetenzzentrum für Wasserkraft und Plattform für Expansion

Klagenfurt (LPD) - Im Schloss Seefels erfolgte gestern, Mittwoch, das regelmäßig stattfindende RWE-Energy-Treffen. Landeshauptmann Jörg Haider begrüßte die Vertreter aus der Führungsebene der RWE Energy sowie deren Tochtergesellschaften aus Deutschland, Polen, der Slowakei, Tschechien, Holland und Ungarn. Unter den mehr als 70 Teilnehmern waren RWE-Vorstandsvorsitzender Berthold Bonekamp und sein Stellvertreter Heiner Ufer sowie die Kelag-Vorstände Hermann Egger und Hans-Joachim Jung. Der Kärntner Landeshauptmann betonte, dass internationale Strompreiserhöhungen eine Optimierung der Kraftwerkskapazitäten erforderten und unterstrich die Aufwertung der Kelag zu einem Kompetenzzentrum für Wasserkraft. Weiters verwies er auf die Wichtigkeit von Aktivitäten auf den südosteuropäischen Märkten. Die Kelag solle hier eine Plattform für die Erweiterung Richtung Südosteuropa sein, so Haider.

In seiner Begrüßungsansprache sagte Haider, dass es sinnvoll sei im Bereich der Kelag eine Ausweitung der Kraftwerkskapazitäten unter Wahrung sozialer und umweltverträglicher Aspekte sowie unter Berücksichtigung der ökonomischen Rahmenbedingungen umzusetzen. Die Wasserkraft und hier insbesondere die Speicherkraftwerke hätten sich in den letzten Jahren als wettbewerbsfähig und gleichzeitig umweltschonend erwiesen, so der Landeshauptmann. Nach dem abgeschlossenen Kooperationsvertrag sei die Kelag jetzt ein Kompetenzzentrum für Wasserkraft im Bereich der RWE Energy, betonte Haider. In diesem Bereich gebe es eine hohe und positive Erwartungshaltung seitens des Landes Kärnten und der Bevölkerung.

Haider verwies weiters auf die Wichtigkeit von verstärkten Aktivitäten in den südosteuropäischen Ländern: "In Hinblick auf die aktuellen Veränderungen des politischen und ökonomischen Umfeldes -des Beitritts Sloweniens zur EU und der Konsolidierung Kroatiens -muss diesen Märkten mehr Augenmerk geschenkt werden." Im Kooperationsvertrag habe man sich darauf geeinigt, dass die Kelag Plattform für die Expansion in Südosteuropa sein solle. Es sei wichtig jetzt dabei zu sein, auch wenn sich die hochgesteckten Renditeziele erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllen würden, sagte Haider. Der Landeshauptmann betonte außerdem, dass man mit der Kelag und der Hypo Alpe Adria Bank bereits auf diesen Märkten aktiv sei und so kräftig in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Kärnten investiere.

Die RWE Energy hat 43.000 Mitarbeiter, 20 Milliarden Euro Umsatz und 160 Milliarden Kilowattstunden Stromabsatz. Sie liegt beim Stromverkauf in Deutschland an zweiter und in Europa an dritter Stelle. Seit 2001 ist die RWE Energy an der Kärntner Energieholding beteiligt. In einem offenen internationalen Verfahren hat das RWE-Angebot überzeugt, weil damit der Erhalt der Kelag als Leitbetrieb, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung der Arbeitsplätze garantiert wurden.
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