Luftschutztunnel am Rennweg

Fahrbahnsetzungen erfordern Inspektion

Wien (OTS) - Bauwerke aus der Zeit des 2.Weltkrieges können immer wieder zu Problemen im Wiener Stadtgebiet führen. So sind auch alte Luftschutzbauwerke für Setzungen am Rennweg beim neuen T-Mobile Gebäude verantwortlich. Im Zuge von Untersuchungen durch die MA29 -Grundbau für den Straßenerhalter wurden diese alten Kellerräume angetroffen.

Am Donnerstag, dem 30.9.2004 wird nun das gesamte Ausmaß dieser Bauwerke in Augenschein genommen. Dabei werden Fachleute der MA29 -Bauwerksprüfung und MA 29 - Grundbau gemeinsam mit der Wiener Feuerwehr die Überprüfung der Standsicherheit und des Bauzustandes des Bauwerkes vornehmen. Der Zugang zu den unterirdischen Stollen ist derzeit nur über einen 15 Meter tiefen Lüftungsschacht in Bereich der Leberstrasse möglich. Die Fachleute werden aus diesem Grund bis zur Tunnelsohle abgeseilt. Die Entscheidung, was weiter in diesem Bereich passiert, wird nach Abschätzung der Gefährdung erfolgen.

Hohlräume unter Straßen und Plätzen (dem öffentlichen Gut) können sich zu risikoreichen Objekten im öffentlichen Raum entwickeln. Wenn sie unerkannt bleiben, kann es durch Alter und Bauzustand zu plötzlichem Versagen der statischen Konstruktion kommen und dadurch zum Einsturz des betreffenden Straßenteils. Aus diesem Grund werden Hohlräume, sofern sie keine Funktion haben und daher ständig Beaufsichtigt werden, grundsätzlich verfüllt.

Allgemeine Informationen:
o Wiener Brückenbau und Grundbau (MA 29):
http://www.wien.gv.at/ma29/

(Schluss) wur

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Ing. Kurt Wurscher
MA 29-Brückenbau und Grundbau
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