Erfolg im Kampf gegen Zigarettenschmuggel: 98.000 Stück südlich von Wien beschlagnahmt

Trafikantenvertreter Trinkl: "Luft für Schmuggler wird dünner" - Steuerfreie Einfuhr von Zigaretten aus den seit 1. Mai neuen EU-Mitgliedstaaten nach wie vor auf 25 Stück beschränkt

Wien (PWK 672) - Am Dienstag, dem 21. September, ist der Zollfahndung abermals ein Schlag gegen den organisierten Zigarettenschmuggel gelungen: 98 Kartons, insgesamt 98.000 Zigaretten, wurden nach einem anonymen Hinweis im Süden Wiens sichergestellt, auch Festnahmen fanden statt. Die Ware war anscheinend zur Verteilung in Österreich bestimmt.

Die Tabakumsätze lagen im August 2004 österreichweit 6,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau, was vor allem auf den vermehrten Schmuggel nach Österreich zurückzuführen ist. Dieser schädigt nicht nur die Trafikanten, sondern reißt auch ein Loch in die Steuereinnahmen des Finanzministers.

"Doch die Aufgriffe geschmuggelter Zigaretten steigen", weiß Peter Trinkl, Obmann des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Aber dank der verstärkten Aktionen der Zollfahndung und der Mithilfe vieler Tabaktrafikanten wird die Luft für Schmuggler immer dünner", so der Branchensprecher, der in Erinnerung ruft, "dass auch nach der EU-Erweiterung mit 1. Mai diese Jahres die steuerfreie Einfuhr von Zigaretten aus den neuen Mitgliedstaaten für Österreicher auf 25 Stück beschränkt bleibt." (JR)

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