Gehrer: Österreich hat sehr gute Erfahrungen mit Studierenden aus dem Kosovo

Engere Zusammenarbeit bei Stipendienprogrammen für Studierende und die Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich der Lehrerweiterbildung vereinbart

Wien (OTS) - Anlässlich eines Arbeitsbesuches einer kosovarischen Delegation von Bildungsexperten in Österreich fand heute ein Treffen des Bildungsministers des Kosovo, Osmani, mit Bildungsministerin Elisabeth Gehrer statt. "Österreich hat sehr gute Erfahrungen mit albanischsprachigen Studierenden gemacht, denn diese sind zum einen sehr ambitioniert und zeigen zum anderen besonderes Talent im Erlernen von Fremdsprachen", sagte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich des Besuches der Delegation.

Als besonders positiv wurde im Hochschulbereich die enge Zusammenarbeit mit der Universität Graz und mit der Uni Wien hervorgehoben. Erfreut zeigte sich Ministerin Gehrer auch darüber, dass Deutsch nun in den Lehrplänen des Kosovo als zweite Fermdsprache ab der 6. Klasse angeboten werden soll. Gehrer und Osmani vereinbarten darüber hinaus eine engere Kooperation bei Stipendienprogrammen für Studierende aus dem Kosovo und die Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich der Lehrerweiterbildung.

Im Kosovo wurde in den vergangenen Jahren mit Hilfe der UNESCO eine grundlegende Reform des Bildungssystems durchgeführt, wobei Osmani sich insbesondere für die Unterstützung Österreichs bedankte. Von Österreich finanzierte Experten haben wesentlich dazu beigetragen, ein modernes System der Berufsausbildung im Kosovo aufzubauen, das dem Modell der Lehrlingsausbildung in Österreich entspricht. Die neuen Lehrpläne mussten für die Schulanfänger in diesem Bereich auf eine neue Basis gestellt werden. Ebenso war Österreich maßgeblich am Aufbau eines Blinden-Erziehungsinstituts im Kosovo beteiligt.

Bildungsministerin Gehrer kündigte weiters an, sich im Rahmen der EU-Präsidentschaft Österreichs für eine stärkere Einbeziehung der Staaten Süd-Ost-Europas in die Mobilitäts- und Forschungsprogramme einzusetzen.

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