Wirtschaftsbund zu Matznetter: SPÖ-Kompetenzteam als Wahrsager und Detektive

Wien (OTS) - "Als begnadete Verkäufer ihres 'Wirtschaftsprogramms' haben sich die SPÖ und da insbesondere Vorsitzender Gusenbauer und sein Budgetsprecher Matznetter ja nicht wirklich bewährt. Jetzt versucht man sich offensichtlich als Wahrsager und Detektiv", kommentierte heute, Mittwoch, der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf die Ausführungen Matznetters in einer Pressekonferenz. ****

Beim von Matznetter in Aussicht gestellten "drohenden Sparpaket" sei wohl eher "der eigene Wunsch Vater des Gedankens", stellte Kopf mit Hinweis auf das "Wirtschaftsprogramm" der SPÖ fest. Dass sich die SPÖ jetzt hinstelle und wenige Monate vor dem Inkrafttreten der zweiten Etappe der Steuerreform, die ein Entlastungsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro aufweise und insbesondere der mittelständischen Wirtschaft und den Kleingewerbetreibenden zu Gute komme, von geplanten Belastungspaketen fantasiere, sei bemerkenswert angesichts von "SPÖ-Wirtschaftsprogrammen", deren zentralen Inhalte Steuer- und Abgabenerhöhungen für die Wirtschaft und die Wiederbelebung abgeschaffter Steuern, wie der Gewerbesteuer, sind.

Beachtlich sei auch, dass Matznetter den wahren Grund für die fehlenden Umsatzsteuer-Gelder herausgefunden habe. "Offensichtlich besitzt der SPÖ-Budgetsprecher außerordentliche detektivische Talente, welche den österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituten und Wirtschaftsexperten abgehen." Wie sonst sei es zu erklären, dass diese Experten Matznetters Behauptung, dass daran "mangelnde Kaufkraft" schuld sei, so gar nicht nachvollziehen können, stellte Kopf fest.

"Faktum ist: die von Matznetter als 'schlecht’ bezeichnete Wirtschaftspolitik hat dazu geführt, dass es erstmals seit langem wieder deutliche Wachstumssignale gibt. Und die 'schlechte’ Finanz-und Steuerpolitik hat dazu geführt, dass der Standort Österreich laut neuesten Studien (etwa von KPMG) an Konkurrenzfähigkeit deutlich gewonnen hat und die Unternehmen um über eine Milliarde Euro entlastet werden", so Kopf abschließend.

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