VSStÖ: Gegen Knock-out Prüfungen an der Medizin Uni Wien

"Schnell und Leistungsstark" sind keine medizinischen Kategorien

Wien (SK) Bestürzt über die Jubelmeldung des Vizerektors der Meduni Wien zeigt sich Andrea Brunner, Vorsitzende des VSStÖ. "Wie kann man sich darüber freuen, 60 Prozent seiner Studierenden vertrieben zu haben?" rätselt Brunner. Die SIP sei weder fair noch aussagekräftig sondern eine "punktuelle Leistungsfeststellung, die 900 Menschen Lebenspläne und -Chancen versaut" stellte Brunner Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. ****

"Der Leistungsfetisch, den Mallinger hier an den Tag legt, ist unmenschlich." Studienplatzbewirtschaftung sei ein wissenschafts- und studierendenfeindliches Konzept. Diese Lanze dürfe in Österreich nicht gebrochen werden. Viele Studierende seien ein Zeichen von Qualität. "Die Antwort auf mehr Studierende muss mehr Geld sein", fordert Brunner. "Gehrers und Grassers Unibudgetpolitik führen in einen Weltklasse-Untergang", so Brunner abschließend. (Schluss) cs/mm

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