VP-Gerstl: P&R-Anlage in Hütteldorf führt zu Verkehrsbelastung statt zu Entlastung

U-Bahn bis Auhof wäre sinnvolle Alternative

Wien (VP-Klub): "Bei allen Bekenntnissen zum Ausbau des P&R-Anlagennetzes in Wien erscheint uns die Errichtung einer Pendlergarage in Hütteldorf nach den vorliegenden Plänen zu einer massiv zunehmenden Verkehrsbelastung anstatt zu einer Entlastung für die Anrainer zu führen", betonte heute ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl in einer gemeinsam mit Vertretern von FPÖ und den Grünen abgehaltenen Pressenkonferenz. Sowohl die FPÖ als auch die Wiener Grünen teilen seine Position weitgehend.

Das geplante Monsterprojekt mit angeschlossenem Fitnesscenter und Event-Cafe werde in dieser Form von der Bezirksbevölkerung abgelehnt, weil die derzeit geplante Zufahrt durch Wohngebiete eine enorme zusätzliche Belastung auf den Straßen im Bezirk bringen werde.

U-Bahn Verlängerung nach Auhof mit angeschlossener P&R Anlage verringert Verkehrsaufkommen um über 30.000 Kilometer täglich

"Für ein Projekt in diesem Ausmaß ist im Wiental einfach kein Platz", meinte Gerstl. Zur Entlastung der Westeinfahrt, die aufgrund der ständigen Zunahme des Pendlerverkehrs immer dringender werde, sprach sich Gerstl für die Verlängerung der U4 nach Auhof aus - welche auch von Seiten des Bundes zu 50 Prozent finanziert würde - und verlangte auch die Prüfung eines Ausbaus bis nach Purkersdorf. Das wäre auch im Sinne der dortigen Bevölkerung ein wichtiger verkehrspolitischer Schritt in die richtige Richtung. Leider sehe das die SP-Stadtregierung nicht so und daher werden in den nächsten Jahren weiterhin mehr als ca. 20.000 Autos täglich die Westeinfahrt benützen, um in die Stadt zu stauen und die Umwelt mit großen Mengen an Schadstoffen zu belasten. Würde man hingegen die geforderte Verlängerung der U-Bahn nach Auhof schaffen und an dieser Endstelle eine P&R mit 3.000 Stellplätzen errichten, könnte das tägliche Verkehrsaufkommen mit Privatautos und Autobussen um 30.760 km verringert und die CO2-Belastung damit um bis zu 2.713 Tonnen jährlich reduziert werden, schloss Gerstl.

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