Seeber: Grünes Licht für Umweltkommissar

Positive Präsentation mit realistischem Ansatz

Brüssel, 29. September 2004 (ÖVP-PK) "Mit Stavros Dimas bekommen wir einen Umwelt-Kommissar mit einem realistischen Politikansatz, der nur das verspricht, was er auch halten kann und der den Bürger in den Mittelpunkt seiner Politik stellen will", ist der Tiroler Europaabgeordnete und Umweltsprecher der ÖVP-Delegation Dr. Richard Seeber zufrieden mit der heutigen Anhörung des designierten griechischen Kommissars. "Besonders positiv aufgefallen ist mir sein Bekenntnis, auch aus anderen Politikfeldern wie dem Verkehr dessen Umweltauswirkungen in seine Verantwortung mit hineinzunehmen", so Seeber weiter. ****

Der Umweltausschuss zählt zu den einflussreichsten Fachausschüssen des Europäischen Parlaments, fallen doch nahezu alle Legislativakte hier in den Bereich der Mitentscheidung. "Daher begrüße ich ausdrücklich die mehrfach unterstrichene Bereitschaft von Dimas zur engen Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament. In der Umweltpolitik geht kaum etwas ohne unsere Zustimmung. Jeder Kommissar ist damit gut beraten, wenn er den engen und konstruktiven Kontakt zu den Mitgliedern des Umweltausschusses sucht", meint Seeber.

Als Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit nannte Dimas neben der Kooperation mit dem Europaparlament die Verstärkung der Transparenz nach außen in Bezug auf eine bessere Kommunikation des europäischen Mehrwertes und der Entscheidungsgrundlagen. Als fachliche Themen stellte Dimas die Frage der Biodiversität, des klimatischen Wandels und der Chemikalienpolitik in den Vordergrund. "Mir hat vor allem sein realistischer Ansatz gefallen, mit dem Dimas an die Dinge herangeht. Er hat nicht nur das versprochen, was er auch halten kann, er will seine Vorschläge auch primär auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage unterbreiten", unterstützt Seeber den Ansatz des designierten Kommissars.

Positiv aufgenommen wurden von den Mitgliedern des Ausschusses auch die teilweise sehr guten Detailkenntnisse, die Dimas an den Tag gelegt hat. "Alles in allem konnte der griechische Kandidat erfolgreich dem klischeehaften Vorurteil entgegentreten, dass er als Grieche die europäische Umweltpolitik nicht voranbringen wolle. Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den kommenden Jahren", sagte Seeber abschließend.

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