FP-Madejski wettet auf Verkehrsinfarkt durch P&R-Anlage in Hütteldorf

Projekt im verbauten Gebiet macht Anrainer zu "Ang’schmierten"

Wien (OTS) - Wien, 29.09.04 (fpd) - Die SPÖ läuft mit der Park&Ride-Anlage beim Hanappi-Stadion in Hütteldorf sehenden Auges in ein Planungsfiasko. Durch das mitten im dichtbebauten Gebiet situierte Projekt steht eines fest: Die Bezirksbewohner sind die "Ang’schmierten". Ihnen ist eine Verkehrslawine sicher, Parkplätze hingegen nicht, kritisierte heute der Planungssprecher der FPÖ-Wien LAgb. Dr. Herbert Madejski bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit ÖVP und Grünen.

So sind für das Event-Cafe mit 300 Plätzen und den Rapid-Fanshop als potentiellen Kundenmagnet gerade einmal 85 Parkplätze vorgesehen. Das ist ein Verkehrskonzept a’la Schilda. Die Anlage ist zu weit vom Stadtrand entfernt. In der Art wurde vor über 30 Jahren Stadtplanung betrieben, als U-Bahnendstellen a’la Reumannplatz mitten im dichtverbauten Gebiet gebaut wurden.

Die U 4-Verlängerung nach Auhof, die selbst von den sonst eher zögerlichen Wiener Linien eingeplant ist, findet sich weder in Schickers’ Masterplan-Verkehr noch im Strategieplan. Aktuell gibt es in Auhof 5.000 Arbeitsplätze, Tendenz steigend. Der Einzugsbereich umfasst an die 40.000 Menschen, ebenfalls mit steigender Tendenz. Der Busbahnhof sollte daher ebenfalls nach Auhof verlegt werden.

Es muss auch Schluss damit sein, dass Wien für Verkehrsinfrastruktur wie den U-Bahnbau "brennt wie ein Luster" und Niederösterreich dabei kostenlos mitnascht. Madejski regt daher eine Solidarabgabe der Umlandgemeinden und des Landes Niederösterreich von rund 25 Mio. Euro im Jahr und eine gemeinsame Mittelverwendung in der erweiterten Stadtregion an. Das wäre durch einen aufgabenorientierten Finanzausgleich für Städte möglich, schloß Madejski. (Schluß)am

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