FAIRTRADE startet Initiative für Unternehmen zur Unterstützung der Kaffeebauernfamilien im Süden

Wien (OTS) - Anlässlich des Tags des Kaffees riefen heute
FAIRTRADE und Kommunalkredit Public Consulting zum Konsum fair gehandelter Produkte in Unternehmen auf. Im Vordergrund dieser Veranstaltung stand der Faire Handel im Fokus gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen am Beispiel FAIRTRADE Kaffee.

"Unternehmen sollten den Weg gelebter Corporate Social Responsibilty (CSR) vor allem aus wirtschaftlichem Eigeninteresse verfolgen, denn Image, Vertrauen und Kundenbindung einer Marke entwickeln sich zum dominanten Entscheidungsmerkmal," so Leon Lenhart, Geschäftsführer FAIRTRADE Österreich. "Der Genuss von Kaffee mit dem FAIRTRADE Gütesiegel ist einfach, wirkungsvoll und ein erster Schritt der konkreten Veränderung für jedes Unternehmen, das von CSR nicht nur reden will", so Lenhart weiter. Um Anreiz zu schaffen, startet FAIRTRADE das Gewinnspiel "Wie fair ist Ihre Bohne? Nachhaltigkeit schmeckt- Steigen Sie um auf FAIRTRADE Kaffee" für Unternehmen.

"Die Vision der Nachhaltigen Entwicklung ist, dass Zukunft gelingt: Alle sollen ausreichend davon haben. Das Modell der 'gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen' ist der unternehmensseitige Anteil dieser Verantwortung: Unternehmen integrieren auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit", erklärt Christian Friesl, Bereichsleiter für Gesellschaftspolitik der Industriellenvereinigung.

Auch Ministerien, Landesbehörden und Gemeinden werden zum Vorbild für verantwortungs-bewusstes Konsumverhalten und unterstützen FAIRTRADE. So genießen die MitarbeiterInnen des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung in ihrer Kantine FAIRTRADE Kaffee. "FAIRTRADE ist ein wirksamer Beitrag zur Erreichung der Milleniums-Entwicklungsziele. FAIRTRADE bedeutet Entwicklungszusammenarbeit in unserer täglichen Einkaufspraxis, praktische Nächstenhilfe in unserem Alltag. FAIRTRADE ist daher ein Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit in Niederösterreich", erklärt Gottfried Krasa, Leiter der Abteilung Umweltrecht und zuständig für Entwicklungszusammenarbeit im Amt der NÖ Landesregierung.

Die Unternehmen und Institutionen auf Gemeinde-, Landes- sowie Bundesebene helfen durch die Umstellung auf fair gehandelte Produkte mit, das Leben von vielen ProduzentInnen und deren Familien nachhaltig zu verbessern. So garantiert Kaffee aus Fairem Handel den Kleinbauern-Genossenschaften mit einem fairen Mindesteinkaufspreis von 126,00 US-Dollar pro 100 Pfund (=45,36 kg) Arabica-Kaffee um über ein Drittel mehr als der Weltmarktpreis von zur Zeit 74 US-Dollar.

"Der FAIRTRADE Preis hat es mir ermöglicht, meine Kinder in die Schule zu schicken und Stück für Stück mein Haus zu bauen - es ist ein sehr bescheidenes Haus, und ich baue immer noch daran", berichtet Bernabe Cano, Bio-Kaffeebauer der FAIRTRADE Kooperative Cafe Organico aus Matagalpa Anfang September bei einem Besuch. Der FAIRTRADE Preis hat es Bernabe und den anderen Mitgliedern der Kooperative, im Gegensatz zu anderen Bauern, ermöglicht, den Preisverfall des Rohkaffees in den vergangenen Jahren zu überleben.

Weitere Informationen unter http://www.fairtrade.at -unternehmensservice

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