Wurm: "Wohnen ist soziales Grundbedürfnis"

Wien (SK) "Durch die neoliberale Politik der schwarz-blauen Bundesregierung geht es den Menschen in diesem Land immer schlechter:
Die Reallöhne sinken und die Arbeitslosigkeit steigt", stellt SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. "Die Zahl der Räumungsexekutionen hat sich in den letzten 2 Jahren verdoppelt und auch die Delogierungen nehmen stark zu", bezieht sich Wurm auf neue Daten des Tiroler Wohnhandbuches 2004. ****

"Wohnen ist ein Grundbedürfnis, und wenn immer weniger Menschen sich Wohnungen leisten können, versagt die Politik", so Wurm. "Unter Schwarz-Blau werden die Armen ärmer und die Reichen reicher", stellte Wurm fest und zitiert aus dem Armuts- und Reichtumsbericht der Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung (ÖGPP): "Während die Einkommen der unteren 30 % der ArbeitnehmerInnen nur um insgesamt 1 Prozent im Zeitraum 1995 -2001 zunahmen, bekamen die oberen 5 Prozent im Jahr 2001 um 23 Prozent mehr als 1995. In Summe verdienen die 5 Prozent Spitzenverdiener damit fast dreimal so viel wie das untere Einkommensdrittel." "Die Umverteilungspolitik in Österreich findet seit Schwarz-Blau nicht mehr statt, im Gegenteil, die Reichen werden reicher, die Armen ärmer", so Wurm abschließend. (Schluss) ah/mm

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