Grillitsch: Biotreibstoffrichtlinie forciert Unabhängigkeit von fossiler Energie

Wichtiger Schritt in Richtung Wohlstand, Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Wien (AIZ) - "Kein vernünftiges Argument spricht gegen die Beimengung von Biotreibstoffen zu Diesel. Alle Versuche der SPÖ, den diesbezüglichen, von der Regierung getroffenen Entschluss zu kritisieren, sind reinster Polit-Populismus zum Nachteil der Umwelt und der Bevölkerung", kritisiert Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch entsprechende Aussagen von SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer.

Die Vorteile von Biosprit für die heimische Wirtschaft, die Umwelt und damit auf den Wohlstand und die Gesundheit der heimischen Bevölkerung liegen für Grillitsch auf der Hand: "Durch den Anbau von Feldfrüchten, die zur Treibstoffgewinnung geeignet sind, bleiben Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Land. Vor allem strukturschwache ländliche Regionen können davon profitieren. Die Unabhängigkeit vom Rohölmarkt wird ausgebaut, die Versorgungssicherheit Österreichs mit Treibstoff wird verbessert.
Auch die Importe von Eiweißfuttermittel, die als Nebenprodukt der Biokraftstoffproduktion entstehen, können gesenkt werden", argumentiert der Präsident.

Wie berichtet, wurde am Montag dieser Woche im Ministerrat die Umsetzung der EU-Biotreibstoffrichtlinie beschlossen. Der Anteil von Biotreibstoff soll ab Oktober 2005 2,5% betragen (Diesel und Benzin) und bis 2008 auf 5,75% ausgebaut werden.
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