Feistritz/Gail, Hohenthurn und Nötsch sind erste Breitband-Partnergemeinden der Telekom Austria in Kärnten

LR Rohr unterstützt Breitband-Ausbau im ländlichen Raum

Klagenfurt (LPD) - Gemeindereferent LR Reinhart Rohr und die
Telekom Austria forcieren in einem einzigartigen Projekt den Ausbau der Breitband-Infrastruktur für schnelleres Internet in den ländlichen Regionen Kärntens. Nötsch, Feistritz/Gail und Hohenthurn sind im Rahmen eines Pilotprojektes die ersten Gemeinden in Kärnten, die in Kooperation mit der Telekom ihren Einwohnern die moderne Technologie lückenlos anbieten können. Heute, Mittwoch, wurden die Unterschriften unter die Kooperationsverträge gesetzt.

Für Rohr ist das ein wichtiger Schritt einer interkommunalen Zusammenarbeit, bei dem alle Seiten gewinnen. Durch die Initiative der Gemeinden Feistritz/Gail, Hohenthurn und Nötsch mit Unterstützung des Gemeindereferates profitieren die Betriebe und Bürger vom raschen Ausbau einer modernen Kommunikations-Infrastruktur. Rohr sieht darin einen bedeutenden Faktor zur Stärkung des ländlichen Raumes, der sich positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung und bei der Ansiedelung von neuen Betrieben auswirken werde. Rohr stellte den drei Gemeinden zur Risikoabdeckung bei der Errichtung des Netzes 18.500 Euro an Bedarfszuweisungen zur Verfügung. Ab 80 Anwendern rechnet sich die Investition für die Telekom und die BZ-Mittel zur Risikoabdeckung fließen wieder an die Gemeinden zurück.

Im Telekommunikationsbereich würden Sprache, Internet, Datenkommunikation und Multimedia Services immer mehr zusammenwachsen, betonte Telekom Austria Regionalleiter, Manfred Erian. Erstmals in Kärnten werde der kostenintensive Breitbandausbau von Gemeinden in Kooperation mit dem Land unterstützt, so Erian. Die Telekom Austria habe alleine in den vergangenen drei Jahren mehr als 35,5 Millionen Euro in Kärnten investiert, wodurch die Region maßgeblich belebt werden konnte. Die Breitband-Verfügbarkeit liege in Kärnten bereits bei 80 Prozent, die Technologie werde aber nur von 40 Prozent der Bevölkerung derzeit genutzt.

Rohr erinnert an eine weitere wichtige Initiative der Telekom Austria. So entstehe in Arnoldstein Europas modernster Daten-Highway. Im Zuge der Grabungen für die Fernwärmeversorgung durch die Müllverbrennungsanlage habe die Telekom Austria damit begonnen, Glasfaserkabel zur Datenübertragung mit zu verlegen. "In einem europaweit einzigartigen Pilotprojekt werden hier alle im Versorgungsbereich der Fernwärme liegenden Haushalte an die weltweit schnellste und modernste Telekommunikationstechnik angebunden", so Rohr, der in der nunmehrigen Breitband-Initiative einen weiteren wichtigen Schritt hin zu E-Government und damit mehr Bürgerservice sieht.

"Die Breitbandvernetzung ist gerade für den ländlichen Raum eine wichtige Kommunikationsinitiative. Schnelles Internet gehört heute zur Grundversorgung und ist insbesondere für Wirtschaft und Bildung nicht mehr wegzudenken", hob Dieter Mörtl, Bürgermeister von Feistritz /Gail, hervor. Das Breitbandinternet sei heute Standard für Betriebe und Bevölkerung und wirtschaftlich überlebenswichtig für kleinere Gemeinden am Rande des Zentralraumes. Die gemeinsame Initiative sei die optimale Lösung, um fit für alle Anforderungen der Kommunikationszukunft zu sein, erklärte der Bürgermeister von Nötsch, Franz Staudacher, der in diesem Zusammenhang die Möglichkeit von Telearbeitsplätzen ins Treffen führte. Für den Bürgermeister von Hohenthurn, Florian Tschinderle, sei es Aufgabe der Gemeinde, die notwendige Infrastruktur sicher zu stellen. Für Unternehmen und Bürger werde dadurch modernes und zukunftsorientiertes Arbeiten ermöglicht.

Kunden von Telekom Austria haben in Feistritz/Gail, Nötsch und fast im gesamten Gemeindegebiet von Hohenthurn nunmehr die Möglichkeit, mit Breitband-Geschwindigkeit im World Wide Web zu surfen. Die damit zur Verfügung stehende Breitband-Anbindung ist um bis zu 14 Mal schneller als eine herkömmliche Modemverbindung. Rascherer Seitenaufbau und Herunterladen von Videos und Musik sind neben gleichzeitigem Telefonieren, Surfen und Faxen nur einige der vielen Vorteile.
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