ORF-Remake: "Wenn der Vater mit dem Sohne" ... in der Wachau

Mit Barbara Wussow und Erol Sander in den Hauptrollen

Wien (OTS) - "La-Le-Lu, nur der Mann im Mond schaut zu ..." - Als Heinz Rühmann in der Originalversion von 1955 seinen kleinen Adoptivsohn mit diesem Lied in den Schlaf sang, begeisterte er damit nicht nur ein Millionenpublikum, sondern rührte auch viele zu Tränen. Nun wird die Geschichte rund um einen fürsorglichen Vater, der allein mit seinem adoptierten Buben lebt und eines Tages auf die leibliche Mutter trifft, die ihr Kind zurückhaben will, neu verfilmt. Seit 7. September 2004 stehen Erol Sander ("Sinan Toprak ist der Unbestechliche", "Soraya") und Barbara Wussow ("Schwarzwaldklinik", "Liebe, Lüge, Leidenschaften") für das ORF/ARD-Remake von "Wenn der Vater mit dem Sohne" in der Wachau vor der Kamera. Ein besonderes Highlight waren dabei die gestrigen Dreharbeiten auf dem Donauschiff "MS Austria Princess" gemeinsam mit Susanne Michel, Michael Prantner, Aaron Altaras und Calvin Claus. Der deutsche Jungschauspieler Aaron Altaras spielt den kleinen Adoptivsohn Rico, der mit der Neuverfilmung von "Wenn der Vater mit dem Sohne" zum zweiten Mal vor der Kamera steht. Der Achtjährige sammelte bereits in dem Udo-Witte-Film "Ein Macho auf der Couch" erste Erfahrungen im Filmgeschäft - und schöpfte damals genug Vertrauen zum "Tatort"-erprobten Regisseur, der auch die aktuelle Produktion inszeniert.

Faszination Wachau: Erol Sander zeigte sich total begeistert

Die prächtige Kulisse auf dem Donauschiff, gepaart mit der wildromantischen Landschaft der Wachau, stellte auch für die Schauspieler eine Besonderheit dar. So gibt sich Erol Sander angesichts dieser herrlichen Kulisse völlig begeistert: "Ich habe die Wachau bisher nur aus Erzählungen gekannt. Als ich dann hierher kam, wurden aber meine Vorstellungen bei weitem übertroffen. Diese grüne Landschaft mit ihren Hügeln, Burgen und Schlössern ist wirklich einmalig." Was die Verfilmung des Rühmann-Remakes betrifft, betonten Sander und Wussow, die bereits zum dritten Mal gemeinsam spielen, dass das Remake des Rühmann-Klassikers nur wenig mit der Originalversion von 1955 zu tun hat. So meint Erol Sander: "Um den Film zeitgemäß rüberzubringen, musste das Remake moderner angelegt werden." Barbara Wussow ähnlich: "Für mich liegt der Reiz bei diesen Dreharbeiten nicht darin, dass hier ein Rühmann-Film, der nur wenig mit dem Original gemeinsam hat, adaptiert wird. Mir gefällt das Remake deswegen, weil ich darin mütterlich und geheimnisvoll zugleich sein darf." Gar nicht geheimnisvoll zeigt sich hingegen Erol Sander, wenn er auf Barbara Wussow zu sprechen kommt und ihr Rosen streut:
"Sie ist eine Schauspielerin, die hundertprozentig für den Film arbeitet - da passt alles. Es läuft mit ihr aber auch deswegen alles so perfekt, weil sie keine Starallüren hat." Ein Kompliment, das die Schauspielerin nur allzu gern erwidert: "Erol ist ein echter Vollblutschauspieler - ich liebe es, mit ihm zu spielen." Die Dreharbeiten in der Wachau gehen am Mittwoch, dem 29. September, zu Ende - anschließend werden in Triest bis 5. Oktober die Schlussszenen gedreht. Verantwortlich für die Neuverfilmung zeichnet der deutsche Regisseur Udo Witte, der bereits einige Folgen für "Kommissar Rex" drehte und 2003 mit dem Deutschen Fernsehfilmpreis ausgezeichnet wurde. Der ORF-Sendetermin von "Wenn der Vater mit dem Sohne" - eine Koproduktion von ORF und ARD-Degeto, hergestellt von LISA-Film, mit Unterstützung des Bundeslandes Niederösterreich - steht noch nicht fest.
Apropos: Barbara Wussow ist übrigens am Freitag, dem 1. Oktober, um 21.10 Uhr in ORF 2 Kandidatin in der ORF-Game-Show "Wahre Freunde" bei Christian Clerici.

Erol Sander überrascht mit einer Neuinterpretation des "La-Le-Lu"-Liedes

In der adaptierten Handlung spielen Erol Sander, der demnächst neben Colin Farell in Oliver Stones Historienepos "Alexander" im Kino zu sehen sein wird, als Paul und Jungschauspieler Aaron Altaras als Rico das Gespann Vater und (Adoptiv-)Sohn, die ein Herz und eine Seele sind. Nach dem Unfalltod seiner Gattin, dreht sich Pauls Leben einzig und allein um seinen Sohn. Das ändert sich als er Luisa, gespielt von Barbara Wussow, kennen lernt und sich in sie verliebt. Was Paul allerdings nicht weiß, ist, dass Luisa die leibliche Mutter von Rico ist, die nach einer schmerzvollen Trennung nun ihren Buben wieder zurückhaben will. Ohne zu ahnen, dass Rico der Sohn von Paul ist, nimmt sie Kontakt zu dem Kind auf. Als Paul schließlich auf Rico und Luisa trifft, kommt es bei der Mutter zum Schock: Denn sie muss erkennen, dass jener Mann, dem sie ihr Herz geöffnet hat, Ricos Stiefvater ist. Die Situation beginnt zu eskalieren als auch Paul hinter Luisas "Geheimnis" kommt und dabei ihre Absicht durchschaut, Rico wieder zurückzuholen. Gespannt darf man übrigens auch auf eine moderne Version des "La-Le-Lu"-Liedes sein, das Erol Sander in dem Film zum Besten geben wird. In weiteren Rollen sind u. a. Susanne Michel, Michael Brandner, Otto Tausig und Calvin Claus zu sehen.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0010