Schabl: Spitäler zu schließen, bedeutet Menschen von einer rasch zugänglichen Versorgung auszusperren

VP-Klientelpolitik im Gesundheitswesen müssen die Versicherten teuer bezahlen

St. Pölten, (SPI) - Empört zeigte sich der NÖ Gesundheitsreferent, LR Emil Schabl, über die Äußerung der Geschäftsführerin des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Beate Hartinger, Spitäler auf dem Lande sollten zusperren. "Wer verlangt, Spitäler zu schließen, riskiert damit bewusst, dass für viele Menschen im ländlichen Raum der Zugang zu einer qualitativen und vor allem rasch zugänglichen Versorgung versperrt wird. Einsparungen auf dem Rücken von Menschen, die Hilfe brauchen, um die kostspielige "Klientelpolitik" der schwarzblauen Bundesregierung zu finanzieren, sind mit aller Vehemenz abzulehnen", kritisiert der NÖ Gesundheitslandesrat.****

Trotz aller Bemühungen, die nötigen Abläufe im Gesundheitswesen zu optimieren und Kosten einzusparen, wird ein hoch qualitatives Gesundheitssystem mehr Geld kosten. Diese Tatsache will die Bundesregierung aber nicht akzeptieren. Damit würde ja das Kartenhaus der jahrlangen Kritik an der Selbstverwaltung nicht nur einbrechen, sondern sich als fataler Irrtum erweisen. Sogar die Parteifreunde der Bundesregierung in den Ländern sehen es schön langsam ein, dass im Gesundheitswesen mehr Geld benötigt wird, wie die Forderung der Landesfinanzreferenten bei den Finanzausgleichverhandlungen für die Spitalsfinanzierung zeigen. "Die wahren Absichten der schwarzblauen Bundesregierung in der Gesundheitspolitik liegen nun endlich für jeden erkennbar auf dem Tisch. Weniger Ausgaben, weniger Angebot für die Versicherten, was wiederum schlechtere Leistungen für die Versicherten heißt. Die fehlenden Leistungen sollen sich dann die Menschen mit "teuren Privatversicherungen" zurückkaufen. "Solange die Gesundheitspolitik in unserem Land von der ‚Klientelpolitik' und dem ‚blinden Machterhalt' der ÖVP geleitet wird, wie die jüngst veröffentlichen neuen Reformpläne für den Hauptverband einmal mehr beweisen, werden die Menschen das teuer bezahlen", so LR Schabl abschließend.
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