Kräuter zu Estag: Klasnic muss umgehend Klage gegen Ditz und Ramsauer einbringen

Kräuter erwartet Ausweitung der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

Wien (SK) SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter sieht
sich durch die aktuellen Rechnungshof-Feststellungen zur Energie Steiermark Holding AG (EStAG), wonach die Voraussetzungen für Haftungsklagen gegeben sind, bestätigt. Bedauerlich sei, dass die von ihm schon am 30. März 2004 gegen Interimsvorstand Ditz und Aufsichtsratsvorsitzenden Ramsauer eingebrachte Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Graz bisher zu keinerlei Konsequenzen des Landes Steiermark geführt habe. "Nun ist die rechtliche und politische Konsequenz eindeutig", sagte Kräuter am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Landeshauptfrau Klasnic habe in ihrer Funktion als Eigentümervertreter keine andere Wahl: "Sie muss gegen Ditz und Ramsauer umgehend Schadenersatzklage einbringen." ****

Als zweite Konsequenz aus dem Rechnungshof-Rohbericht erwartet Kräuter, dass die Staatsanwaltschaft die Frage der Haftung der Aufsichtsrates in ihre strafrechtlichen Erhebungen im Zusammenhang mit Kräuters Sachverhaltsdarstellung einbezieht. Nachdem zivilrechtlich die Organhaftung eindeutig bestätigt sei, sei mit einem für ÖVP-Ditz und ÖVP-Ramsauer äußerst unangenehmen Abschluss der staatsanwaltschaftlichen Erhebungen zu rechnen, sagte Kräuter abschließend. (Schluss) se

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005