Bleckmann: Auch Gusenbauer will Studiengebühren an Elite-Universitäten einführen

"Mit neuem Unilehrer-Dienstrecht wird genau das umgesetzt, was die SPÖ nun fordert"

Wien, 2004-09-25 (fpd) - Es sei sehr bemerkenswert, daß SPÖ-Chef Gusenbauer nun auch Studiengebühren an Elite-Universitäten einführen wolle. "Dies ist ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung, allerdings sollte sich dann die SPÖ auch für Eliteuniversitäten einsetzen und gemeinsam mit der FPÖ versuchen, davon mehrere in Österreich zu installieren", meinte heute FPÖ-Wissenschaftssprecherin Abg. Magda Bleckmann. ****

Doch nicht nur für Eliteuniversitäten seien Studienbeiträge sinnvoll, auch bei den Universitäten habe sich die Einführung der Studiengebühr bewährt, was aufgrund steigender Studierendenzahlen klar aufgezeigt werde. So habe es im Studienjahr 2003/2004 mit 31.950 Erstzugelassenen an den Universitäten und Kunst-Universitäten einen Rekord bei den Studienanfängern gegeben. Diesem Trend stünden sinkende Drop-Out Zahlen gegenüber, betonte Bleckmann.

Zum Vorschlag Broukals- und Niederwiesers, ein "Tenure-Track-Modell" einzuführen, merkte Bleckmann an, daß sich die SPÖ in diesem Fall nicht auf dem neuesten Stand befinde. "Mit dem neuen Unilehrer-Dienstrecht wird nämlich schon genau das umgesetzt und es besteht keinerlei Veranlassung, es neu einzuführen", sagte die freiheitliche Wissenschaftssprecherin. Schluß)

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