Eröffnung Thermische Behandlungsanlage Arnoldstein am 25. September 2004

Umweltfreundliche Entsorgung von 80.000 Tonnen Restmüll pro Jahr

Arnoldstein (OTS) - Unter dem Motto "Celsius 1.200 Grad" wurde am 25.09.2004 in Arnoldstein/Kärnten die Thermische Behandlungsanlage Arnoldstein (TBA) eröffnet. In Anwesenheit von Kärntens Umwelt-Landesrat Ing. Reinhart Rohr, DI Günter Zellinger, Geschäftsführer der Betreiberfima Kärntner Restmüllverwertungs GmbH, Generaldirektor Dr. Hans Haider, Vorstandsdirektor Verbund, Dr. Georg Antesberger, Vorstandsmitglied der Siemens AG Österreich und DI Horst Pöchacker, Generaldirektor, Porr Technobau und Umwelt AG, wurde die Anlage feierlich in Betrieb genommen.

"Celsius 1.200 Grad" weist auf die optimale Verbrennungstemperatur im Kessel der Thermischen Behandlungsanlage hin. Dort werden künftig 80 000 Tonnen Restmüll thermisch und nach hohen umweltgerechten Maßstäben entsorgt. Diese Menge entspricht einem Heizwert von 20 Millionen Liter Heizöl. Mit 85 Millionen Euro Investitionssumme ist das Projekt eines der größten Kärntner Bauvorhaben.

Dr. Georg Antesberger, Vorstandsmitglied der Siemens AG Österreich erläutert die Zielsetzung des Projektes: "Die Thermische Behandlungsanlage Arnoldstein ist eine der umweltfreundlichsten Anlagen auf dem österreichischen Energiesektor. Dafür haben wir gemeinsam mit unseren Partnern höchstes technologisches Fachwissen in dieses Projekt investiert."

Errichtet wurde die Thermische Behandlungsanlage Arnoldstein von einem Konsortium unter der Federführung der Siemens AG Österreich, die die Technologie für den Turbosatz, den Wasser-Dampf-Kreislauf sowie die Elektro- und Leittechnik lieferte. Der Bau der Anlage und die Errichtung der Infrastruktur sowie der Heizungs- und Lüftungsanlagen erfolgte durch die Porr Technobau und Umwelttechnik. Die Anlagen zur Rauchgasreinigung wurden von Austrian Energy & Environment AG geliefert. Die Verbrennung des Restmülls wird nach dem innovativen SYNCOM-Verfahren der Firma Martin GmbH durchgeführt. Martin hat Verbrennungsanlagen für Restmüll bereits erfolgreich in 24 Ländern und in mehr als 320 Anlagen realisiert und ist Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Die vierstufige Rauchgasreinigung wird von kontinuierlichen Messungen begleitet, die Ergebnisse gespeichert, überwacht und dokumentiert.

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