Leichtfried: Kompetenznetzwerk Energie aus Biomasse vom Land NÖ gefördert

Technologische Weiterentwicklung bedeutet Standortsicherung und Chance

St. Pölten (SPI) -

Das Kompetenznetzwerk "Energie aus Biomasse" wurde im Rahmen des Kompetenzzentrumsprogramms des Wirtschaftsministeriums

1999 bewilligt und konnte im Jänner 2000 den Vollbetrieb aufnehmen. Als Markenname wurde RENET-Austria (Renewable Energy Network) eingeführt. Bisher wurden unter anderem die zwei Kompetenzknoten in Güssing und Wr. Neustadt eingerichtet und etabliert. Vom Land Niederösterreich wurde nun beschlossen, für das 5. bis 7. Forschungsjahr von RENET-Austria insgesamt 544.373 Euro als Landesanteil zur Verfügung zu stellen. "Die Energiegewinnung aus Biomasse hat wesentliche Vorteile, gegenüber anderen Energiegewinnungsmethoden. Zum einen werden erneuerbare Energiequellen verwendet, zum anderen wird die Belastung für die Umwelt auf dem geringstmöglichen Niveau gehalten. Das vorrangige Ziel des Netzwerks ist die energetische Nutzung von Biomasse durch Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Den beiden Demonstrationsanlagen kommt dabei natürlich besondere Bedeutung zu", begrüßt der Landwirtschaftssprecher der SPNÖ, LAbg. Mag. Günther Leichtfried, die Unterstützung des Landes.****

"Neuen Technologien zur energetischen Nutzung von Biomasse kann nur auf diesem Weg zum Durchbruch verholfen werden. Gerade die Vernetzung von Wissen und die Bildung von Kompetenzzentren ist bei der Weiterentwicklung neuer Technologien von enormer Wichtigkeit und hat damit immense Bedeutung für den Standort Niederösterreich - in agrarischer wie auch in technologischer Hinsicht", so Leichtfried weiter. Über die Erzeugung von Biogas aus Biomasse können Wärme und Strom erzeugt werden. "Biomasse ist zugleich eine Chance für die Umwelt, den Wirtschaftsstandort Niederösterreich und auch für die heimische Landwirtschaft. In Zeiten der Globalisierung und des stärkeren Konkurrenzdruckes ist die Weiterentwicklung dieser Technologie eine wichtige Möglichkeit die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken", so Leichtfried abschließend.
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