Blau-rote Koalition arbeitet sehr erfolgreich für Kärnten

Strutz: Viele Punkte des Regierungsprogramms bereits erfolgreich umgesetzt

Klagenfurt (OTS) - "Die FPÖ/SPÖ-Koalition arbeitet äußerst erfolgreich für Kärnten und hat viele Punkte des Regierungsübereinkommens bereits erfolgreich umgesetzt. Kärnten steht im Vergleich zu anderen Bundesländern wirtschaftlich hervorragend da und setzt Schwerpunkte in sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht," legte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz aufgrund von permanenten negativen Kommentaren zur politischen Arbeit in Kärnten in der Kleinen Zeitung, fest.

Redakteurin Antonia Gössinger ist aus ihrem wohlverdienten Urlaub zurückgekehrt und meldet sich in bekannter Weise gleich mit einer Doppelseite negativer Kommentare zur politischen Arbeit in Kärnten zurück.
Dabei wird von der Redakteurin übersehen, dass in den letzten Monaten von FPÖ und SPÖ hart gearbeitet wurde und viele positive Dinge geschehen sind, die die Kleine Zeitung versucht totzuschweigen.

Strutz nannte heute die Betriebsansiedlungen und Großinvestitionen, die durch Unterstützung des Landes Kärnten erfolgten, wie z.B. - das neue Billa-Logistikzentrum in St. Veit, wo bis Ende 2004 noch ein neuer Logistikstandort von Rewe-Austria errichtet werde; - die Ansiedelung der Firma Expan und Wild in Wernberg, die einen Zugewinn von fast 100 MitarbeiterInnen brachte und damit ein wichtiger Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung Kärntens gewesen sei; - der Spatenstich bei der Firma Infineon in Villach, wo die Basis für ein neues Forschungszentrum gelegt wurde; - die Neuerrichtung des Thermenprojektes in Bad Bleiberg, bei der die jährliche Besucherzahl gesteigert werde und zusätzliche 220 Arbeitsplätze entstehen; - die Errichtung des 25-Millionen-Hotelprojektes Carinzia in Tröpolach am Naßfeld, wobei hier ein Gewinn von 70 Arbeitsplätzen verzeichnet werde; - die Grenzlandförderung für Kärnten, bei der der LH in Verhandlungen mit dem Bund 4 Mio. Euro erhalte und diese von der Landesregierung auf 8 Mio. Euro erhöht werde und dessen Ziel die Förderung der Zusammenarbeit im Grenzgebiet zum Ziel 1 - Slowenien unterstütze um möglichen Nachteil Kärntens auszugleichen; - die Weiterbildungsoffensive für Jungunternehmer für eine zielgerechte und kostengünstige Weiterbildungsmöglichkeit; und - die Betriebsansiedelung der Firma Sinnex in Griffen.

In Bezug auf die Lehrlingsoffensive nannte Strutz - die Sommerakademie für Verwaltungsassistenten im Bereich der Schulverwaltung des Landes in der Berufsschule St.Veit/Glan, dadurch bekommen die Lehrlinge eine Zusatzqualifikation; - ca. 100 Lehrbetriebe wurden bis dato für besondere Leistungen in der Lehrlingsausbildung durch den Landeshauptmann ausgezeichnet, dessen Ziel es ist den Firmen Anreiz zu geben, die erfolgreiche und positive Lehrlingsausbildung weiterhin fortzuführen; - die Aktion plus 1, bei der jeder Lehrbetrieb nach Antragstellung einen finanziellen Beitrag von 1.000,-- Euro pro Lehrling erhalten habe; - die Einrichtung einer Lehrlingshotline für Eltern, Lehrlinge und Betriebe zur optimalen Unterstützung bei Fragen; - der Top-Job-Day in Kooperation mit dem Arbeitsmarktservice, der Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Verwaltungsakademie, Verein autARK, Schulverwaltung und Berufsförderungsinstitut, wo den LehrlingsanwärterInnen die Möglichkeit gegeben wurde, praktische und theoretische Einblicke in verschiedenen Lehrberufe gegeben wurde.

Weiters verweise Strutz darauf, dass im heurigen Jahr bereits 1.300 neue Arbeitsplätze in Kärnten geschaffen wurden (Lake Side Park, Infineon, Kapsch, Uniquare, ASFINAG).

Auch im Bereich der Energiepolitik konnten Akzente gesetzt werden, wie z.B. die erfolgreiche Kärntner Solaraktion, die bei der Solarenergie-Nutzung (Pro Kopf) bereits den Platz eins unter den Bundesländern erreicht habe und damit Vorbildcharakter genieße. Mit 130.000 Quadratmeter Fläche an installierten Sonnenkollektoren hat Kärnten einen Weltrekord eingefahren und den bisherigen Weltmarktführer Israel vom ersten Platz verdrängt. In Sachsenburg wurde die zweitgrößte Biomasseanlage Kärntens eröffnet. Die Landwirtsfamilie Zlamy konnte die Erste Biogasanlage im Lavanttal eröffnen, die einen Jahresbedarf von rund 230 Einfamilienhäuser produziere. Dieses Projekt wurde zu 30 Prozent von Bund und Land gefördert. Europas größte Biogas-Anlage im Industriepark St. Veit wurde eröffnet, die 2.000 Kärntner Haushalte mit Strom und Wärme versorge.

Zum Thema Infrastruktur könne Strutz im Bereich des Kärntner Straßenbaues auf insgesamt 52 Aufträge mit einem Gesamtauftragsvolumen von rund 52,2 Mio. Euro verweisen. Damit ergebe dies einen Beschäftigungseffekt von rund 800 Personen. Als Beispiele nenne Strutz die Eröffnung der Bärenbrücke im Schütt-Gebiet auf der A2 und die Eröffnung des Abschnittes der A2 Südautobahn zwischen Pörtschach und Klagenfurt. Weitere Projekte: Talübergang Auenbach (Sanierung), Abschnitt AST Klagenfurt Ost, AST Völkermarkt/West (Belagsarbeiten), B 11 Gailtal-Straße (Anbindung an B 83), B 87 Weißensee Straße (Sanierung), Draubrücke Bruggen, L 33 Kreuzner Straße Feistritz, L 63 Flattnitzer Straße, L 44 Mettersdorfer Straße St. Jakob, B 100 Drautal Bundesstraße (Weiterführung des Ausbaues im Bereich des oberen Drautales), B 80a Lippitzbach Straße etc.

Im Landtag konnte die Änderung des Kärntner Wohnbauförderungsgesetzes im mehrgeschossigen Wohnbau beschlossen werden. (Änderung des Finanzierungsschlüssels von bisher 60/40 auf nunmehr 35/65 wodurch es möglich sein werde, in den nächsten drei Jahren um rd. 1.000 Wohneinheiten mehr zu errichten. Weiter habe das Land eine günstigere Kaufvariante gefunden, wonach die 10.000 Kärntner ESG Wohnungen aus dem Gesamtpaket herausgekauft werden, das von einer österreichischen Finanzgruppe erworben wurde. Mit dieser Variante könne Kärnten viel Steuergeld sparen.

Im Bereich Bildung und Schule könne Strutz Erfolge hinlegen: - an der Uni Klagenfurt werde in den nächsten vier Jahren sechs Lehrkanzeln neu geschaffen; - die Studiengänge "Equipment Engineering" in Villach und "Architektur" in Spittal konnten neu aufgenommen werden; - das Schulstartgeld neu, bei dem kinderreiche Familien profitieren.

Als Kulturbeitrag wurde die klassische Moderne "Eremiten -Kosmopoliten" an vier Ausstellungsstandorten eingerichtet. Bereits über 12.000 Personen besuchten bereits diese Ausstellung. Nicht zu vergessen das Aktionsprogramm "Wasser-reich Kärnten" im oberen Mölltal. Auch die Wörthersee-Festspiele wurden zu einer Publikumsattraktion in Kärnten und jenseits der Grenzen.

Abschließend nannte Strutz noch die Eröffnung der Billig-Diesel-Tankstellen des Landes in Klagenfurt, Hermagor, Greifenburg, Spittal, Feldkirchen, Friesach, Völkermarkt und Villach, wobei hier Pendler massiv unterstützt werden.

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