Ökostrom ist nicht die Ursache der Stromverteuerung

Wien (OTS) - In letzter Zeit wird durch Publikationen der
E-Control der Eindruck erweckt, das Ökostromgesetz sei die Ursache der Stromverteuerung. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch.

Aus den Unterlagen der E-Control selbst geht hervor, dass der Marktpreis für Strom in den letzten sechs Quartalen um 1 Cent/kWh gestiegen ist. Die steigenden Öl- und Gaspreise lassen erwarten, dass sich dieser Preisanstieg fortsetzen wird.

Die Ursachen für die Verteuerung des Stroms liegen im knapperen Angebot, in der steigenden Nachfrage, in den steigenden Rohstoffkosten und nicht im Ökostromgesetz.
Die Zuschläge nach dem Ökostromgesetz wurden im Jänner um weniger als 0,1 Cent angehoben. In einem Monat ist der Strom am Markt rascher gestiegen, als diese Veränderung der Zuschläge ausmachte.

Nur der Ausbau der Ökostromerzeugung bietet Österreich die Chance, sich unabhängig von den Preisturbulenzen auf den globalen Energiemärkten zu machen. Deswegen ist der Versuch verschiedener Gruppen, das bestehende Ökostromgesetz zu kippen, ein großer Fehler, der letztlich dazu führen wird, dass die österreichischen Kunden verstärkt die Preiserhöhung des Auslandes spüren werden.

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