Martinz: Kärnten Werbung spart am falschen Fleck

Kärnten: - 6,7 % Nächtigungen: Tourismusreferent und Kärnten Werbung flüchten sich in falsche Argumente

Klagenfurt (OTS) - Dass immer wieder die deutsche Ferienordnung angeführt wird, wenn Kärnten bei den Nächtigungen ein Minus aufweist, seien unzulässige Ausflüchte, hält LR Josef Martinz heute anlässlich des Bekanntwerdes der aktuellsten Nächtigungszahlen für Kärnten fest. Demnach habe Kärnten innerhalb Österreich mit - 6.7% das größte Sommer-Nächtigungsminus zu verzeichnen. Der August sei besonders betroffen.
"Damit gilt auch die Ausrede auf die deutsche Ferienordnung nicht. Denn im August hat ganz Deutschland Ferien", hält Martinz fest. Auch das Wetter wäre im August sehr schön gewesen.

Die Ankündigung der Kärnten Werbung, dass sie künftig bei den Kernmärkten sparen werde, halte Martinz für eine gefährliche Drohung. "Gerade jetzt müssen wir in unsere Kernmärkte wie Deutschland oder die Niederlande investieren", fordert Martinz. Auch Italien habe die Kärnten Werbung als Markt für unser Tourismusland zu erschließen.

Ursache für die Einsparungsmaßnehmen der Kärnten Werbung sei die schriftliche Ankündigung des Finanzreferenten, dass das Budget der Kärnten Werbung in den nächsten Jahren jährlich um 2 Mio. Euro gekürzt werde.

2003 habe die Kärnten Werbung nach eigener Budgetvorlage 9,65 Mio. Euro zur Verfügung gehabt, künftig sollen es laut Finanzreferent nur noch 7 Mio. Euro sein.

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