Kukacka: Modernstes Spital Österreichs steht nun in Oberösterreich!

Verkehrsstaatssekretär Kukacka eröffnet neues Landeskrankenhaus in Vöcklabruck

Vöcklabruck, 24.September 2004 (OTS) - "Ich bin besonders stolz darauf, dass das modernste Spital Österreichs nun in Oberösterreich steht", erklärte heute, Freitag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka im Rahmen der Eröffnung des neuen Landeskrankenhauses in Vöcklabruck in Vertretung von Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat. ****

Die Errichtung des neuen Krankenhauses Vöcklabruck wertete der Staatssekretär als ein wichtiges Signal dafür, dass es im Gesundheitsbereich keineswegs zu Einsparungen auf dem Rücken der Patienten kommen werde. "Klar ist aber, dass der rasante Kostenanstieg der aufgrund der Überalterung der Gesellschaft und den verbesserte medizinischen Möglichkeiten entsteht, gedämpft werden muss", erklärte der Staatssekretär.

Österreich habe nach wie vor eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Bei einer Bewertung der sozialen Gerechtigkeit beim Zugang zum Gesundheitssystem liegen wir auf Platz 1, über 80 Prozent der Versicherten seien mit dem Gesundheitssystem zufrieden und bei einer Reihung der Weltgesundheitsorganisation der UNO liegt Österreich weltweit auf dem neunten Platz. Österreich gebe jährlich etwa 9 Prozent am BIP für das Gesundheitswesen aus und liegt damit im OECD-Mittelfeld. Daher ist sei verfehlt, von Defiziten, Mängeln oder gar einer Versorgungskrise im Gesundheitssystem zu sprechen. "Das Ziel der Bundesregierung sei es nicht, weniger sondern besser in die Gesundheit zu investieren", bekräftigte Staatssekretär Kukacka.

Der Staatssekretär unterstrich, dass die Lebenserwartung erfreulicherweise immer weiter ansteige. In den letzten zehn Jahren sei sie durchschnittlich um drei Jahre angestiegen - Tendenz steigend. Aber die Versorgung älterer Menschen koste auch mehr. Die Gesundheitsausgaben für einen 80-jährigen Versicherten seien rund elf Mal so hoch, wie für einen 20-jährigen. Die prognostizierte Entwicklung bedeutet daher, dass eine Adaptierung des gesamten Sozial- und Gesundheitssystems erfolgen müsse.
Die Reformansätze der österreichischen Bundesregierung würden sich vor allem darauf konzentrieren, Doppelgleisigkeiten im System abzustellen und das Finanzierungssystem vor allem zwischen niedergelassenen und stationären Bereichen zu vereinfachen. "Wenn wir weiterhin ein qualitativ hochstehendes Gesundheitssystem haben wollen, müssen wir auch in Zukunft seine Finanzierung gewährleisten können und müssen jetzt handeln", schloss Kukacka.

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