Stoisits: Nullzuwanderungspolitik bedeutet Schaden für Österreich

Verhinderung notwendiger Migration realitätsfremd und rechtspopulistisch

Wien (OTS) "Mit seiner gestrigen Ankündigung, im Jahr 2005 die eingeschränkte Zuwanderungsquote für Schlüsselarbeitskräfte weiter drosseln zu wollen, verschärft Innenminister Strasser die realitätsfremde und rechtspopulistische Zuwanderungspolitik der Bundesregierung", kritisiert die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Terezija Stoisits. Statt für die in Österreich gesuchten qualifizierten Arbeitskräfte die Arbeitsaufnahme zu ermöglichen, will Strasser damit die legale Arbeitsmigration weiterhin verunmöglichen. Seit 2003 ist die Migration von Arbeitskräften, die weniger als 1900 Euro brutto verdienen (Nicht-Schlüsselkräfte) gesetzlich ausgeschlossen, auch wenn sie in Österreich benötigt werden würden. "Mit der nun offensichtlich geplanten Absenkung der Zahl von Schlüsselarbeitskräften, soll die Einwanderungsverhinderungspolitik auch im Bereich der Hochqualifizierten und Hochbezahlten Einzug halten", so Stoisits weiter.

"Minister Strasser sollte statt einer weiteren und unnötigen Verschärfung der Migrationsquoten am Abbau des Rucksacks von ausländischen Familienangehörigen und an der Ermöglichung der Beschäftigung von qualifizierten und gesuchten Arbeitskräften wie z.B. Pflegekräften arbeiten", fordert Stoisits Strasser zur konstruktiven Arbeit auf.

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