Mainoni: Erhalt der Pinzgaubahn für die nächsten 10 Jahre gesichert

Wichtige Weichenstellung für die Region

Wien (OTS) - Staatssekretär Eduard Mainoni, selbst gebürtiger Salzburger, zeigte sich heute sehr erfreut darüber, dass es dem Verkehrsministerium gelungen sei, sich nach intensiven Verhandlungen und Beratungen mit dem Land Salzburg über die Zukunft der Pinzgaubahn zu einigen und den Erhalt der Bahn zumindest für die nächsten 10 Jahre zu sichern. "Die Pinzgaubahn hat für die Menschen in der Region einfach Tradition. Der Erhalt dieses Verkehrsmittels, das fast Kulturerbe geworden ist, ist daher für Pinzgau und Umgebung von besonderer Bedeutung", meinte Mainoni.

Das Zukunftskonzept für die Bahn, auf das man sich geeinigt hat, sei optimal auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt, ist Mainoni überzeugt. So soll die Bahn in Zukunft weiterhin von Zell bis Krimml fahren, wobei sie im Stundentakt bis Neukirchen fährt und dann mit fünf Zugpaaren bis nach Krimml weitergeführt wird. Die Fahrzeit zwischen Zell am See und Neukirchen wird um rund fünf Minuten verkürzt. Zusätzlich wird der Busverkehr besser auf den Bahnverkehr abgestimmt. "Damit wird neben der Attraktivierung der Bahn für die Bevölkerung der Region ein optimaler Kundennutzen erreicht", so Eduard Mainoni.

Ursprünglich waren rund 53 Mio. Euro für die Weiterführung der Pinzgaubahn konzipiert. "Nach intensiven Beratungen ist es gelungen, mit nur 6,3 Mio. Euro Aufwand ein ähnlich effizientes Modell auf die Beine zu stellen", zeigte sich Mainoni erfreut über die erfolgreichen Verhandlungen mit Land, Verkehrsplanern, ÖBB, Bus und Verkehrsverbund. Inklusive der Abgangsdeckung für den laufenden Betrieb werden Bund und Land damit jährlich 3 bzw. 1,5 Millionen Euro in die Pinzgaubahn investieren. Spätestens mit 2007, so prognostiziert die ÖBB, soll das Programm umgesetzt und der Fahrplan geändert werden können.

Mainoni, der sich kurz nach seinem Amtsantritt persönlich bei einem Pinzgau-Besuch von den Bürgermeistern der Region informieren hat lassen, zeigte sich erleichtert, dass die zeitweise heftige Debatte rund um die Pinzgaubahn nun endlich ein Ende hat und eine für alle Betroffenen zufriedenstellende Lösung gefunden werden konnte.

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Pressesprecherin von Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni
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