Grüne Leopoldstadt: Geplantes Einkaufszentrum ist SPÖ-Anschlag auf Leopoldstädter Lebensqualität

"Weitere Verschlechterung der Lebensqualität in der Leopoldstadt"

Wien (Grüne) - "Die SPÖ Bezirks- und GemeinderatspolitikerInnen planen eine weitere Verschlechterung der Lebensqualität in der Leopoldstadt. Ziel des neuen Plans ist die Errichtung eines unnötigen und von den BewohnerInnen nicht erwünschten Einkaufstempels beim Praterstadion", kritisiert heute der Klubobmann der Grünen Leopoldstadt, Adi Hasch, in Zusammenhang mit dem geplanten Einkaufszentrum beim Praterstadion.

Die BürgerInnen in diesem Gebiet geben in Umfragen klar zum Ausdruck, dass die aktuell noch gute Wohnqualität vor allem auf die Ruhelage und den Erholungswert des Gebiets zurückzuführen sind. Mit der Errichtung der über 4.000 neuen Messeparkplätze ohne vernünftiges Zufahrtskonzept und einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von 20.000 Pkw-Fahrten bei Messeveranstaltungen ist diese Lebensqualität ohnehin schon drastisch im schwinden. Die Krieau wird langsam zum Motorsportgelände umfunktioniert - mit der nun geplanten Errichtung eines Einkaufszentrums und 1.500 Parkplätzen kommen weitere 18.000 PKW-Fahrten für die derzeit zufriedenen BewohnerInnen des Gebiets dazu. Als notwendige Folge daraus wird die Stadionallee gänzlich zur Hauptverkehrsader und zerschneidet das Erholungsgebiet Prater in zwei Teile, wovon alle im Prater Erholung Suchenden betroffen sind.

Klubobmann Hasch kritisiert weiters diesen "Anschlag auf die Nahversorgung". Durch einen derartigen Einkaufstempel werden im Bezirk die kleinen und mittleren Gewerbetriebe in den finanziellen Ruin getrieben. Geld, das bislang in der Tabor-, der Praterstraße und im Stuwerviertel ausgegeben wurde und hier den natürlich gewachsenen Betrieben das Überleben sicherte, wird in Zukunft in dieses Einkaufszentrum fliessen. Damit wird die SPÖ auch in der Leopoldstadt, wie schon in anderen Wiener Bezirken zum Totengräber der Kleinbetriebe, die ehemals lebendigen Einkaufstrassen (Praterstrasse, Taborstrasse) verkommen zu Durchzugsstrassen.

"Wenn's um Geschäfte geht, fließen die Euros und Männer werden rührig", stellte Grün-Gemeinderätin Cecile Cordon anlässlich der dringlichen Anfrage der Grünen fest, mit den Sorgen und Wünschen der BewohnerInnen hat es jedenfalls nichts zu tun.

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