Dreisprachige Broschüre informiert über die Umgestaltung des Brunnenviertels

Folder ist auf Deutsch, Türkisch und Serbokroatisch erhältlich

Wien (SPW-K) - Der neue Ottakringer Bezirksvorsteher Franz Prokop setzt bereits erste Punkte seiner 16 Vorhaben für den 16.Bezirk um. Entsprechend dem Ergebnis des Bürgerbeteiligungsverfahrens "Aufwertung Brunnenviertel" werden laufend neue Maßnahmen initiiert -seit kurzem informiert nun auch eine dreisprachige Broschüre über die Umgestaltung des Viertels. "Das Gebiet rund um einen der längsten Straßenmärkte Europas ist mit seiner kulturellen Vielfalt ein wertvolles Kleinod in einer Großstadt wie Wien. Mit dem Folder in drei Sprachen sollen all jene, die täglich den Brunnenmarkt nutzen, über den Umgestaltungsprozess informiert werden", erklärt Franz Prokop. Der Folder ist ab sofort im Brunnenviertel und im Informationszentrum Ottakring am Richard-Wagner-Platz erhältlich und wird auch an die Haushalte des Viertels versandt. ****

Die Broschüre ist auf Deutsch, Türkisch und Serbokroatisch erhältlich und informiert über das Bürgerbeteiligungsverfahren, die Geschichte des Brunnenmarkts und die Ergebnisse der Planungsgruppen. So wird zum Beispiel noch heuer wird in der Brunnengasse eine neue Beleuchtung installiert, die Brunnengasse wird zur Fußgängerzone und das bestehende Marktgebiet wird von 0 bis 24 Uhr ausgeweitet. "Das bedeutet, die Stände können rund um die Uhr stehen bleiben, der Verkauf ist während der Marktöffnungszeiten", betont Bezirksvorsteher Prokop. Verbesserungen gibt es auch bei der Anbindung des Viertels an die U6-Station Josefstädterstraße durch die Anbindung an den Gürtelradweg. Optimiert wird auch die Verkehrssituation im Bereich Lerchenfelder Gürtel/Friedmanngasse.

"Insgesamt war der einjährige Planungs- und
Beteiligungsprozess "Aufwertung Brunnenviertel" sehr erfolgreich", freut sich Franz Prokop. "Nach sechs Planungstreffen und zwei großen BürgerInnen - Informationsveranstaltungen haben wir zu positiven Ergebnissen gefunden. Ich danke allen BürgerInnen, insbesondere jenen, die sich bei den Sitzungen des Planungstreffens als Delegierte eingebracht haben!"

Brunnengasse als Fußgängerzone

Ein wichtiger erster Schritt ist, dass die Brunnengasse in Zukunft eine Fußgängerzone werden soll und Marktgebiet rund um die Uhr. "Dies bedeutet eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Standler - die Stände müssen nicht mehr täglich auf- und abgebaut werden -für die BewohnerInnen bringt es ruhigere Morgen- und Abendstunden", so Prokop. Weiters wird die Organisation der Kurzparkzonen und Haltebereiche für MarktfahrerInnen optimiert, die Zugänge zum Markt werden noch attraktiver und sicherer. Dies gilt insbesondere für die Querung des Gürtels von der U6 kommend Richtung Friedmanngasse.

In weiterer Folge soll die Brunnengasse Teilstück für Teilstück umgebaut werden, wobei das Ziel eine neugestaltete einheitliche Oberfläche ohne Gehsteigkanten ist, die mehr Platz für Marktstände und die dahinterliegenden Geschäfte bieten soll. Aber auch bei den Ständen selbst soll angesetzt werden. Da sie künftig nicht mehr abends weggeräumt werden müssen, wird ein Anreiz gesetzt, in die Stände selbst mehr zu investieren und sie so attraktiver zu gestalten. Als Hilfestellung für die Standler steht ab 2005 des Handbuch "Marktstände neu" zur Verfügung. (Schluss)

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