Drei Euro mehr: Enttäuschung bei Wiener FP-Seniorenchef Gudenus über Pflegegeldanpassung

Geplante Anpassung kann Teuerungen nicht annähernd ausgleichen

Wien (OTS) - Wien, 23.09.04 (fpd) - Acht Jahre lang schmolz das Pflegegeld und hat in dieser Zeit mehr als 13 Prozent seines ursprünglichen Wertes verloren. Aus diesem Grund ist der freiheitliche Bundesrat John Gudenus enttäuscht, dass der Finanzminister für 70.000 Wiener Pflegegeldbezieher, österreichweit sind es 300.000, erst 2005 und dann nur 2 Prozent Erhöhung übrig hat.

Es sei unwahrscheinlich, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige über zusätzliche drei(!) Euro im Monat bei der Pflegestufe 1 oder 30 Euro im Monat für Schwerstkranke und Behinderte in der Pflegestufe 7 Genugtuung empfinden werden. Diese Beträge können die Teuerungen der vergangenen acht Jahre nicht annähernd wettmachen, betont Gudenus.

Er sehe zwar ein, dass gespart werden muss, fordert den Finanzminister jedoch auf, dass dies bei den ins Ausland gehenden Zahlungen erfolgen soll. Die Kranken und Schwerstbehinderten aufzufordern, den Gürtel enger zu schnallen, sei für die Wiener FP-Senioren jedenfalls inakzeptabel, schloss Gudenus. (Schluß)am

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: 4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003