Karnische Region gewinnt VCÖ-Mobilitätspreis 2004

Überreichung an LR Gerhard Dörfler: "Neues Verkehrssystem ist gelungenes Kooperationsprojekt und Vorbild für andere Kärntner Regionen"

Klagenfurt (LPD) - Auf Initiative von Verkehrslandesrat Gerhard Dörfler wurde der Linienverkehr in der Karnischen Region im Vorjahr neu organisiert. Zielsetzung war mehr Effizienz und Kundenorientierung. Jetzt wurde das neue regionale Verkehrskonzept Karnische Region ausgezeichnet. Staatssekretär Eduard Mainoni übergab den Mobilitätspreis 2004 des Verkehrsclubs Österreichs (VCÖ) an das "Mobilbüro Hermagor", in Empfang genommen wurde die Auszeichnung von Verkehrslandesrat Dörfler am Donnerstag Abend in Wien. Damit hat erstmals ein Kärntner Projekt diese Auszeichnung erhalten.

Eine kostengünstige Bereitstellung eines effizienten und sicheren öffentlichen Verkehresnetzes habe er stets als besonders wichtige Aufgabe angesehen, betonte Dörfler. Die Kooperation von Bus, Bahn mit regionalen Taxi- und Busunternehmen ergibt jetzt in der Karnischen Region ein leistungsfähiges Gesamtangebot für das Gail-, Gitsch- und Lesachtal sowie für den Weissensee.

"Es ist sehr positiv, dass in der Karnischen Region viele eigenständige private Unternehmen in einem koordinierten Verkehrssystem sowohl regionale als auch überregionale Mobilitätsbedürfnisse für Einheimische und Gäste bedarfsgerecht erfüllen und damit ein nachahmenswertes Beispiel für andere Regionen darstellen", so Dörfler.

In Hermagor wurde ein Mobilbüro als zentrale Anlauf- und Servicestelle für die Fahrgäste eingerichtet. Kritikpunkte und Anregungen werden hier neben normalem Kundendienst laufend in eine verbesserte Verkehrsplanung eingebracht.

Durch innovative Aktivitäten sei es gelungen, die Qualität dieses beispielhaften Verkehrssystems zu steigern, so Dörfler. Das Konzept umfasst neben dem Mobilbüro Hermagor umweltfreundliche Fahrzeuge, die Festlegung neuer Haltestellen, mehr Sicherheit, verkürzte Wartezeiten, verstärkte Einbindung von Ausflugszielen, Koordinierung bei Taxi-Transfers zu Bahnhöfen und Almen im Sommer und auch medizinische Tests für Busfahrer.

Insgesamt sei es gelungen, mehr Effizienz und Kundenorientierung zu erzielen, freut sich Dörfler. Der Verkehrsreferent hat inzwischen Postbus und Verkehrsverbund Kärnten beauftragt, ähnliche Konzepte auch in den übrigen Regionen Kärntens zu umzusetzen.

Das neue Verkehrskonzept war notwendig geworden, nachdem bei zu vielen Parallelstrukturen und mangelnder Bedarfsorientierung eine sinnvolle Finanzierung nicht mehr länger möglich war.

Das neue Verkehrskonzept wird durch die Partnerschaft der regionalen Tourismuswirtschaft, sämtlicher Gemeinden und dem Land Kärnten sowie durch eine Bundesförderung finanziert.
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