Hensler: NÖ unterstützt Machbarkeitsstudie für einen Universitätslehrgang Erneuerbare Energie

100.000 Euro aus dem INTERREG-Programm soll Grenzregion stärken

St. Pölten (NÖI) - Die Region um Bruck an der Leitha hat sich zum Ziel gesetzt, alle Formen erneuerbarer Energien in die Praxis umzusetzen und zu zeigen, dass schon heute eine umweltgerechte Energieerzeugung mit heimischen Energieträgern möglich ist. Das Thema "Erneuerbare Energie" nimmt daher im Entwicklungskonzept der Region eine besondere Rolle ein und soll daher auf der Basis der bisherigen Aktivitäten der Region weiter gefördert werden. Die Region zwischen Wien und Bratislava soll so zu einer europäischen Vorbildregion für die weitgehende Energieversorgung mit erneuerbarer Energie werden. Mit dieser Entwicklung bleibt die Wertschöpfung in der Region, stärkt die hier ansässige Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze. Für eine Machbarkeitsstudie betreffend einen möglichen Universitätslehrgang Erneuerbare Energie wurden nun vom Land insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung gestellt, freut sich LAbg. Friedrich Hensler.****

Ein Universitätslehrgang "Erneuerbare Energie in Mittel- und Osteuropa" am Standort Bruck an der Leitha soll die grenzüberschreitende Bildungskooperation verbessern und die Wissenschaft vernetzen. Dabei sollen unter Einbindung einer breiten Basis von privaten und öffentlichen Institutionen wie der TU Wien, der Donau-Universität Krems des Energieparks Bruck an der Leitha und Einrichtungen aus den Nachbarländern praktische Projekte wissenschaftlich begleitet werden. Die Absolventen sollen hier das Rüstzeug erhalten, auch in anderen Regionen die erneuerbare Energie zu etablieren. Schwerpunkte des Lehrganges sollen vor allem in den Bereichen der technischen Innovation, Biomasse, Wind, Solarenergie, Geothermie, Energieeffizienz, der rechtlichen Grundlagen und der EU-Erweiterung liegen, so der VP-Mandatar Hensler.

Die Förderung von erneuerbaren Energien bedeutet vor allem für uns in Niederösterreich eine Chance, die auch wirtschaftlich nutzbringend sein kann. Schließlich sind wir seit Jahren Vorreiter in diesem Bereich, und konnten Vorsprungwissen ansammeln, das nun verwertet werden soll und so die Region belebt, betont Hensler.

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