ORF zu veröffentlichten Bundesliga-TV-Reichweiten

Kolportierte Zahlen irreführend

Wien (OTS) - Die in einer heutigen Zwischenbilanz-Pressekonferenz der Bundesliga kolportierten Reichweiten der Bundesliga-TV-Berichterstattung sind weiterhin irreführend. Der ORF verweist in diesem Zusammenhang auf eine Pressemeldung der Fessel-GfK-Marktforschung vom 13. August 2004, in der auf die unterschiedlichen Arten der Sehererhebung hingewiesen wird. Dabei hielt Prof. Rudolf Bretschneider fest, dass der vom ORF genutzte Teletest eine "harte Fernsehwährung nach höchsten internationalen Standards" darstellt, während von Premiere veröffentlichte "Befragungsergebnisse" mit "einer harten Währung - wie es die elektronisch gemessene Fernsehreichweiten des Teletests sind - nicht verglichen werden können". Und weiter: "Während die Teletest-Reichweiten ermitteln, wie viele Zuschauer im Durchschnitt über die gesamte Sendungslänge dabei waren, kann mit einer Befragung allenfalls ermittelt werden, wie viele Befragte mit der Sendung Kontakt hatten. Diese Zahlen sind erfahrungsgemäß wesentlich höher als die gemessene Durchschnittsreichweite in einem repräsentativen Panel. Würde man nach dem Verfahren von Premiere Fernsehreichweiten für den ORF ermitteln, hätten dessen Bundesliga-Übertragungen regelmäßig ein Millionenpublikum erreicht."
Die von ATVplus in diesem Zusammenhang veröffentlichten Teletest-Reichweiten sind nicht nachvollziehbar. Laut Teletest erreichte ATVplus mit seiner bisher meistgesehenen Sendung 165.000 Zuschauer (zweite Halbzeit des Live-Spiels Tirol - GAK zum Saisonauftakt am 13. Juli 2004).

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