Privatbahnen: Einigung über Kollektivvertrag

Erster Schritt in Richtung gemeinsamer Branchenkollektivvertrag

Wien (PWK645) - Bei den in dieser Woche stattgefundenen Verhandlungen zwischen dem Fachverband der Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich und der Gewerkschaft der Eisenbahner wurde eine grundsätzliche Einigung über den Kollektivvertrag für die Bediensteten der österreichischen Privatbahnen (DBO) und über den Arbeitszeitkollektivvertrag für die Österreichischen Bundesbahnen erzielt.

Aufgrund der Novelle zum Arbeitszeitgesetz und Arbeitsruhegesetz waren Änderungen in der bestehenden DBO notwendig geworden. Basierend auf diesen Gesetzesänderungen wurde nach langwierigen, monatelangen Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern eine Anpassung erreicht. Gleichzeitig wurden auch Eckpfeiler einer Annäherung zwischen der DBO und dem Arbeitszeitkollektivvertrag der ÖBB ausverhandelt, um einen ersten Schritt in Richtung gemeinsamer Branchenkollektivvertrag zu machen. Den Besonderheiten der Privatbahnen wurde dabei Rechnung getragen. Gleichzeitig wurden auch die Grundlagen für eine ausgewogene Wettbewerbssituation geschaffen.

Beim Arbeitszeitkollektivvertrag für die Österreichischen Bundesbahnen wurde ebenfalls eine Einigung erzielt. Dabei wurden bestehende Forderungen der Arbeitgeberseite erfolgreich umgesetzt. Besonders umstritten war bis zuletzt die Ausweitung der Dienstschichten des stationären Eisenbahnpersonals auf bis zu 12 Stunden. Diese Möglichkeit, die vom Gesetzgeber für Betriebe des öffentlichen Verkehrs vorgesehen ist, bedurfte der Einigung mit der Gewerkschaft der Eisenbahner, um im Kollektivvertrag umgesetzt werden zu können. Dieser Erfolg gelang nach konstruktiven Verhandlungsrunden zwischen den Sozialpartnern, teilt Fachverbandsobmann Dr. Csaba

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