Grossmann zu Mariazeller-Bahn: Regionen dürfen nicht veröden

Wien (SK) Im Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen seien selten weniger als 30 Tagesordnungspunkte zu behandeln, demonstrierte SPÖ-Abgeordnete Elisabeth Grossmann am Mittwoch die Bedeutung dieser Anliegen. "Petitionen betreffen die unmittelbaren Lebensinteressen der Menschen, die für eine Überzeugung unterschreiben, zu der sie ein besonderes Nahverhältnis haben", so Grossmann, die paradigmatisch auf den Erhalt der Mariazeller-Bahn verwies. "Bei Petitionen dieser Art geht es um die gedeihliche Entwicklung von Regionen, die nicht nur ein regionales Thema sind, sondern ein gesamt-österreichisches Anliegen sein sollten." ****

Niemand könne ein Interesse daran haben, dass ganze Regionen durch Abwanderungen und Betriebsabsiedelungen veröden, betonte Grossmann: "Wirtschaft hat sich immer entlang von Verkehrswegen entwickelt." Daraus erkläre sich auch die große Anzahl der Petitionen im Themenumfeld Verkehr - Regionen sollten durch besondere Impulse als Betriebsstandorte und Wohnorte attraktiv gemacht werden. Besonders junge Menschen seien gezwungen, ihre Heimatorte zu verlassen, weil sie dort keine Erwerbsmöglichkeiten mehr vorfinden würden. "Das öffentliche Verkehrsnetz wird vor allem in ländlichen Regionen oft abgeschnitten", kritisierte Grossmann. Die Konsequenz sei, dass Regionen zunehmend aussterben würden. Besonders akut sei die Lage in der Steiermark, weil dort aufgrund einer völlig verfehlten Verkehrspolitik die Lage noch verschärft werde. "Politik ist planvolle Gestaltung der Zukunft. Das erkennen die Menschen, die Bürgerinitiativen und Petitionen unterstützen ganz genau", schloss Grossmann. (Schluss) gg

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